Aug 232015
 

SalamigurkenHeute geht’s nur um einen kleinen Snack. Es ist Gurkensaison und ich bin im Glück, weil ich Salzgurken naschen kann. Und das, obwohl ich westlich des Salzgurkenmeridians lebe und mit Essiggurken aufwuchs.

Es gibt ja viele berühmte „Paare” in der Küche: Melone und Parmaschinken, Käsewürfel und Traube, Tomate und Mozzarella, … Meins ist nicht berühmt, aber lecker! Außerdem ist es eine ausgewogene Angelegenheit, alle Nährstoffgruppen sind vertreten :-) Die gesundheitlichen Vorteile der Milchsäurebakterien aus dem Gurkenferment noch gar nicht eingerechnet.

Muss ich schreiben, wie’s geht? Gürkchen der Länge nach halbieren oder vierteln, Salamischeibe darum wickeln, reinbeißen. Salzgurken sind übrigens super einfach zu machen, sie eignen sich bestens für Fermentier-Anfänger. Continue reading »

Aug 102015
 

Eintopf mit Wurst und GemüsereisDa es (mir) am Wochenende zu heiß war, um den Grill anzuwerfen, lag noch eine Grillwurst in meinem Kühlschrank. Die könnte ich doch zu einem Gericht verwursten, das schnell geht und wenig Abwasch verursacht. Gedacht, getan:

Ich drückte das Brät aus der Wursthülle und formte (ungefähr, Schönheit ist mir nicht so wichtig) kleine Bällchen daraus. Praktischerweise sind sie schon fertig gewürzt. Dann dünstete ich Zwiebelwürfel und etwas Knoblauch in einem Topf kurz an (nehmt Kokosöl, Butter, Olivenöl oder Palmöl, was Euch am besten schmeckt). Die Fleischbällchen briet ich auch kurz an, Continue reading »

Jul 182015
 

Wenn ich derzeitSommersalat über den Wochenmarkt gehe, lacht mein Herz:  heimisches Gemüse in großer Auswahl zu günstigen Preisen.

Da es mir heute zum Kochen zu heiß war, habe ich mir aus dem, was ich eingekauft hatte, einen bunten Rohkostsalat geschnippelt (= ruckzuck über den V-Hobel gezogen). Zwei hartgekochte Eier als Proteinbeilage, einige im Balsamico eingeweichte Rosinen und ein Balsamico-Olivenöl-Dressing kamen noch dazu, schon war angerichtet.

Je bunter das Gemüse, desto mehr sekundäre Pflanzenstoffe enthält die Mahlzeit. Die Heidelbeeren aß ich dann aber doch lieber separat ;-)

Der Salat geht wirklich mit jeglichem Gemüse, für die Sättigungseinlage (Protein) kann man auch Feta dazugeben oder Büffelmozzarella.

Jun 292015
 

HühnerleberInnereien sind unglaublich gesund, sie liefern sehr wichtige Vitamine. Deshalb sollten sie ein- bis zweimal pro Woche auf der Speisekarte stehen.

Leider verbindet mich mit Leber eine lebenslange Feindschaft, mein erster Versuch einer Annäherung war wenig erfolgreich. Bis heute konnte ich auch noch nicht in Erfahrung bringen, wie man Leber „versäubert”. Steht in allen Rezepten, keiner erklärt, wie das geht. Vermutlich war mein erster Versuch auch deshalb nicht sehr lecker.

Weil ich immer noch hoffe, dass man den Geschmackssinn erziehen kann, ließ ich mich von einer Freundin dazu ermuntern, es mal mit Hühnerleber zu versuchen. Kleine Stücke, die man „mit einem Happs essen kann”.

Nach ihrer Vorgabe briet ich also erst eine Birne in Butter an, danach in deren Bratfett einige Hühnerleber-Stückchen. Continue reading »

Jan 312015
 

GemüsepfanneIch habe in den vergangenen Monaten eine regelrechte Leidenschaft für die Pastinake entwickelt. Mit Lauch und Karotten zusammen in Butter in der Pfanne knackig gedünstet – ich könnte mich reinlegen und verstehe gar nicht, warum so viele Menschen glauben, Gemüse schmecke nicht.

Die Pastinake ist nicht nur regional und saisonal, sondern sie hat auch enorme innere Qualitäten. Bis auf das Carotin ist sie der Karotte in vielen Disziplinen überlegen:
(Werte aus Sarah Ballantynes Nährstofftabelle)

Vit A µgVit C mgVit E mgVit K µgVit B9 µg
Karotte 100 g8355,90,713,219
Pastinake 100 g0171,522,567
Apfel 100 g347,800,718
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Dez 042014
 

Green Smoothie mit KokosmilchkefirMit der Paleoernährung habe ich schon eine Menge gesundheitlicher Verbesserungen erreicht. Aber natürlich ist das immer noch weiter ausbaufähig. Also habe ich meine Ernährung noch weiter verändert, mein persönliches Paleo 2.0 sozusagen.

Zwei neue Bausteine seht Ihr auf dem Foto: Mehr Blattgrün und mehr Fermente. Green Smoothie trifft auf echten Kefir.

Ich kaufe auf dem Wochenmarkt alle Arten von grünem Blattgemüse – zu dieser Jahreszeit gibt es ein üppiges Angebot. Grünkohl, Wirsing, Petersilie, Rucola, Rosenkohl, Ackersalat, dazu dann auch Blätter von Rote Bete, Radieschen oder das Karottengrün. Da der Blender auch mit dem Kerngehäuse von Äpfeln klarkommt und ich ausschließlich Äpfel von unserer eigenen Streuobstwiese (ungespritzt, alte Sorten, niedrigerer Fructose-Gehalt) esse, verwende ich die komplette Frucht. Continue reading »

Okt 292014
 

Hacksteak und OfengemüseHeute aus der Kategorie: Wenn’s (wie eigentlich immer) schnell gehen und preisgünstig sein soll.

Mein schnelles Mittagessen: Ofengemüse (½* Süßkartoffel, 1 Zucchini, 1 große Zwiebel, etwas Olivenöl drüber, Salz, Pfeffer, gehackter Rosmarin; alles kurz vermengen, auf ein Blech mit Backpapier legen, bei 180 °C 15–20 Minuten garen) und ein Burger-Patty aus Weiderind, Tiefkühlware.

Schlichter geht’s fast nimmer, man braucht keine Kochkünste, um diese Mahlzeit zuzubereiten. Auch der Abwasch hält sich in Grenzen.

* Gleich doppelte Menge zubereiten, Ofengemüse schmeckt auch kalt am nächsten Tag noch (bspw. im Büro).

Sep 222014
 

Pilz-Gemüse-PfanneDa viele „Normalesser“ die Paleoernährung mit hohem Fleischkonsum assoziieren (jeden Tag ein halbes Schwein, über dem Feuer gebraten), berichte ich heute mal, womit ich derzeit so meinen Proteinbedarf decke.

  • Etwa dreimal pro Woche Hackfleisch; selten auch mal eine Kabanos oder eine Portion Gulasch. Im Winter gelegentlich Kassler Rücken, im Sommer mal eine Rote (einheimische Grillwurst).
  • Zweimal pro Woche Pilze (meist Champignons).
  • Zweimal pro Woche fetter Kaltwasserfisch. Da ich leider weit weg vom Meer wohne und frischer Fisch hier sehr teuer ist, ist das meist MSC-Dosenfisch in Olivenöl. Warum kein Sonnenblumenöl? Hier gibt’s die Antwort.
  • Drei- bis viermal pro Woche eine große Tasse selbstgekochte Knochenbrühe. Continue reading »
Jun 172014
 

BrokkolisuppeWeder bin ich eine große Suppenesserin, noch habe ich einen Hang zum Brokkoli.

Da ich aber darauf achte, möglichst häufig Gemüse aus der Gruppe der Kreuzblütler zu essen (wegen der Antioxidantien, Vitamine, Mineralstoffe, etc.), habe ich mich heute im Hofladen mit Brokkoli eingedeckt.

Warum nicht die gesundheitlichen Vorteile der selbstgekochten Knochenbrühe (Magnesium, Calcium, Phosphor für gesunde Knochen, Kollagen und damit Glycin & Prolin fürs Bindegewebe) mit denen der Cruciferae (Brassicaceae) verbinden? Continue reading »

Feb 272014
 

GemüseplatteHeute gibt’s kein Rezept, sondern ich habe fotografiert, was ich zur Zeit so esse. Es gibt ja Menschen, die glauben, Paleo bedeute, dass man nur Fleisch äße. Und es gibt welche, die glauben, Paleo sei unglaublich aufwändig. Und schmecken könne es auch nicht. Also trete ich (wieder) mal den Gegenbeweis an. Übrigens gab es noch Nachtisch (Banane mit Kakao-Schlagsahne), aber der passte einfach nicht mehr aufs Bild.

Fast alles auf dem Teller hält sich im Kühlschrank mehrere Tage, so dass man einmal kocht oder schnippelt und dann immer wieder davon essen kann. Rotkraut/Rotkohl/Blaukraut, fermentierter Blumenkohl und Zwiebelringe (der letzte Rest aus dem Glas), marinierte Pilze, Karottensticks, Rote Bete, Sellerie-Birnen-Salat, Avocado und als Proteinspender eine Spinatrolle, Continue reading »