Jan 302013
 

Avocado mit DressingIch war noch nie eine Liebhaberin von kunstvollst zusammengestellten Gerichten mit ganz exquisiten Sößchen, also von Haute Cuisine. Auch sehr süß war nicht so meines. Seit ich die einfachen Gerichte aus der Paläoküche esse, die ja sehr stark auf die Qualität der Lebensmittel achtet und meidet, was industriell verarbeitet wurde, Zucker, Konservierungsmittel, Verdickungsmittel, Säuerungsmittel und sonstige Chemie enthält, bemerke ich eine Veränderung meines Geschmackssinns. Weil der Eigengeschmack der Zutaten stärker hervortritt, mag ich nun noch lieber als früher schon die ganz schlichten Gerichte, ohne viel Drumherum. Simplify your food, sozusagen.

Die Avocado hatte ich nur zwei- oder dreimal gegessen und den Geschmack nicht besonders gemocht. Sie genießt unter Paläoanhängern aber einen guten Ruf, da sie Continue reading »

Dez 312012
 

Baba GhanoushMeine Küchenexperimente mit mir bislang unbekannten Lebensmitteln gehen weiter – es ist wunderbar, wie man sich im Internet in Foodblogs von Bildern verführen und von Rezepten inspirieren lassen kann. Bislang kannte ich zwar Hummus, aber von Baba Ghanoush hatte ich noch nie gehört. Da Hummus aus Kichererbsen ist, die in der Paleoküche nicht verwendet werden, schien mir diese Auberginencreme eine tolle Dip-Alternative zu sein. Also hab ich heute (nach diesem Rezept [englisch]; wer es lieber auf Deutsch nachlesen möchte: Hier gibt es ein ähnliches Rezept) die Aubergine im Ganzen und ungepiekst Continue reading »

Dez 102012
 

PaleopfannkuchenDie meisten Menschen, die von der Paläoernährung hören, fragen zuerst, was man denn da überhaupt frühstücken dürfe. Die Frage hat sich mir nie gestellt, denn ich habe auch bisher nicht gefrühstückt und bekomme erst gegen Mittag Appetit. Da kann ich dann problemlos mit Rührei oder anderen herzhaften Gerichten beginnen. Dennoch hat die Paleo-Gemeinde eine Menge “traditioneller” Gerichte paläofiziert, unter anderem auch Frühstückspfannkuchen. Gut, ohne das Gluten im Getreide Continue reading »

Dez 062012
 

BürosnacksWas nimmt man denn so mit ins Büro, wenn man kein Fleischkäsebrötchen, kein belegtes Brot und keinen Kuchen konsumiert? Viele Paleo-Anhänger antworten darauf mit “Reste vom Vortag”. Entsprechend bunt sieht dann so eine Lunchbox aus. Hier seht Ihr zwei Beispiele, was ich letzte Woche mitnahm: Etwas Avocado-Ei-Salat (Rezept gefunden beim cavegirl), etwas Rote Bete (die kann man schon gekocht kaufen und muss sie nur noch in die Dose schnibbeln), Feldsalat mit Balsamicodressing, etwas Käse (für diejenigen, die Milchprodukte vertragen) und eine Handvoll Nüsse und Rosinen. An einem anderen Tag gab es einen Kokosmilch-Heidelbeeren-Himbeeren-Smoothie, Frittata, Rotkohl und nochmals Nüsse mit Rosinen. Morgen kommt wohl Continue reading »

Okt 172012
 

LachsfiletHeute habe ich mir Lachsfilet geleistet. Ja, das ist eine teure Angelegenheit und ein kleiner Ausreißer hier in meinem kostenbewussten Blog. Aber mir war so danach … Hätte Spinat dazu gemacht, aber den hatte ich vergessen einzukaufen. Ich halt. So gab es einfach Gemüse der Sorte “was so da war”. Man kann das Lachsfilet mit leckerer Pesto-Kruste überbacken oder unglaublich schicke Sößchen dazu zaubern, aber ich habe einfach reichlich geklärte Butter genommen, Salz, Pfeffer, Dill. Das war’s schon.

Okt 142012
 

Hähnchen in Kokos-Senf-Curry-SauceGestern gab es mal wieder ein Pfannengericht. Und weil A. gerne Hähnchen isst (und es Hühnchen nennt), hab ich mal dieses Rezept von Jens ausprobiert.

Das mit den 160-ml-Kokosmilch-Dosen ist in den diversen Supermärkten meiner Umgebung schwierig. Viel wichtiger finde ich persönlich, auf die 400-ml-Standardgröße genau draufzuschauen. Es gibt nämlich nicht nur Preisunterschiede, sondern auch die Zutaten variieren. Man kann eine mit 85 % Kokosnussextrakt und 15 % Wasser befüllte Marke kaufen. Oder eine Dose mit 80 % Kokosfleisch, Wasser, Verdickungsmitteln und Säuerungsmittel. Es gibt noch viele weitere Konstellationen (teils mit noch mehr Zusatzstoffen, dafür nur 65 % Kokos), manchmal auch mit Zucker als billigem Füllstoff. Nun ja, zur Qualität und Herkunft der Zutaten (vor allem natürlich des Hähnchenfleischs) hat sicherlich jeder Leser eine eigene Meinung.

Leider gehört dieses Essen nicht grade zu den fotogenen Gerichten. Doch gestellte Fotos kommen auf meinem Blog nicht in Frage. Vielleicht reiche ich es bei Ugly Food ein, dann hat es immerhin noch einen Amüsiereffekt. Geschmeckt hat es mir aber.

Okt 082012
 

EiersalatEin schlichtes Gericht, das irgendwie aus der Mode gekommen zu sein scheint. Dabei ist es preisgünstig, macht satt durch die enthaltenen Proteine und ist auch noch schnell zubereitet. Man kann den Salat auch gut ins Büro mitnehmen. Allerdings sollte man dort das Fenster öffnen, denn der Geruch der gekochten Eier ist nicht jedermanns Sache. Neben den gekochten Eiern und einem Esslöffel saurer Sahne oder Schmand, Salz, Pfeffer und Kräutern nach Wunsch kann man noch weitere Zutaten ergänzen, bei mir waren es heute eine Tomate und einige Blätter Eisbergsalat. Normalerweise meide ich Eisbergsalat, denn er enthält im besten Fall außer Wasser fast nichts und in vielen Fällen Rückstände von Chemikalien. Feldsalat wäre eine bessere Wahl, aber der war heute grade nicht zur Hand.

Sep 292012
 

Tomaten-Fenchel-GratinHeute geht’s sehr gesund zu. Ich sah dieses Rezept und war hauptsächlich von den schönen Bildern bezaubert. Aber da ich in Experimentierlaune war und weil es noch Tomaten aus dem Garten gibt, hab ich es einfach mal ausprobiert. Es wurde eine Variation, denn Oliven waren keine da, die sind auch nicht so preiswert. Statt Parmesan nahm ich einen Bergkäse, der noch im Kühlschrank saß, Thymian gab’s nur getrocknet. Die Tomaten habe ich wie immer gehäutet – die “echten” Tomaten haben im Gegensatz zu Treibhausware eine recht dicke Haut. Ein preiswertes, schnelles Gericht, das man auch gut für Gäste zubereiten kann: Während das Gratin im Ofen gart, hat man Zeit, noch Fleisch oder andere Beilagen zuzubereiten. Beim nächsten Mal werde ich den Fenchel noch dünner hobeln und besser vorgaren, der war noch reichlich bissfest.

Sep 222012
 

PilawAm liebsten koche ich für A. Da ist zwar meist die Zeit zu knapp für wirklich außergewöhnliche Menüs, aber für diese Mahlzeiten nehme ich gerne längere Zutateneinkäufe, Vorbereitungszeiten und Kochzeiten in Kauf. Koche ich nur für mich, muss es möglichst schnell gehen. Da ich auch ohne Spülmaschine bin, ist ein Eintopf mit wenig Abwasch ebenfalls gerne gesehen. So gab es heute Pilaw. Das Rezept hatte ich mir bei Tobias abgeschaut. Reis waschen, Cashews hacken, Möhren hobeln und die restlichen Zutaten einfach noch dazuschütten. Ras el-Hanout hatte ich keines da, ich hab eine Couscous-Gewürzmischung und ein wenig Curry genommen. Und dann einfach alles in den Reiskocher füllen, anschalten, derweil im Internet surfen und nach etwa 30 bis 35 Minuten servieren. Ich liebe diese Mischung aus weichem Reis und noch leicht bissfesten Möhren und Nüssen.

Sep 212012
 

ApfelreisManchmal braucht man nur eine kleine Zwischenmahlzeit, die nicht aufwändig sein soll. Da jetzt die Apfelsaison (eigene Streuobstwiese) wieder beginnt, mache ich mir manchmal im Reiskocher einen Apfelreis. Schlichter geht’s ja fast nicht mehr: Reis und Wasser rein, eine Prise Salz, nach Geschmack noch etwas Zucker und dann Apfelstückchen obendrauf legen. Anschließend nach Vorliebe noch mit Zimt oder vielleicht Kardamom (muss ich mal testen, fiel mir grade so ein) bestreuen. Fertig ist ein kleiner warmer Snack. Geht im Reiskocher sogar im Büro oder überall dort, wo kein Herd zur Verfügung steht. Ich habe übrigens bei Reiskocherrezepte noch mehr Gerichte gefunden. Die sind jetzt nicht so ganz mein Geschmack, aber ich werde auf jeden Fall mal noch ein bisschen mit meinem Reiskocher experimentieren, der bisher nur für Reis bzw. Reis mit Gemüse oder Obst verwendet wurde.