Jan 282014
 

OrangenkuchenZur Zeit teste ich ja alle möglichen Rezepte für meinen neuen Slow Cooker. Brownies habe ich darin schon gebacken und nachdem ich diesen Orangenkuchen bei Swiss Paleo sah, musste ich den auch gleich probieren. Der Hit ist die Verwendung von ganzen Orangen.

Backen „darf“ ich allerdings nur, wenn ich das Produkt dann auch zu einer Kaffeetafel oder ins Büro mitbringe. Zu groß ist sonst die Gefahr, dass ich alles selbst verspeise.

And now for the suabian results: Ich hatte keinen Kokosblütenzucker im Haus und musste ihn ersetzen; hätte gerne des karamelligen Geschmacks wegen Ahornsirup verwendet, Continue reading »

Mai 262013
 

NusskrokantErdbeeren gibt es bei mir nur für kurze Zeit im Jahr (wenn der Produzent im Nachbarort eigene hat). Da ich weder Erdbeerjoghurt, Erdbeermarmelade, Erdbeerbonbons noch andere aromatisierte Produkte esse, ist die Saison für mich somit sehr kurz. Entsprechend groß ist die Freude, wenn es endlich wieder losgeht!

Dieses Jahr hatte ich mir schon Mitte April ein Rezept von girlmeetspaleo herausgelegt, dann hieß es warten, bis das Wetter endlich heimische Erdbeeren gedeihen ließ.

A. wird das nicht gefallen, aber dies ist ein Freestyle-Rezept ohne genaue Mengenangaben — Zutaten einfach ganz nach Lust und Vorrat bemessen. Gehobelte Mandeln, Walnüsse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne hacken und dann mit Kokosraspeln, Eiklar, flüssigem Kokosöl, Zimt, Vanilleextrakt, einer Prise Salz und zwei Esslöffeln Honig vermengen. Auf Backpapier streichen und bei 100 Grad ungefähr 3 Stunden backen. Zwischendurch immer mal wieder ein bisschen Continue reading »

Mai 242013
 

PaleokräckerHabe schon wieder ein neues Paleoblog für mich entdeckt!

Glücklicherweise war ich nie eine Chipsesserin. Aber mir gefiel die Idee, die Paleo Herb Crackers (Das Rezept soll ursprünglich von hier stammen; ich möchte immer angeben, wer die in meiner Versuchsküche nachgebauten Rezepte kreiert hat.)  zum Dippen zu verwenden. Und deshalb wurden sie sogleich gebacken!

Hatte vorsichtshalber nur die halbe angegebene Menge genommen, das war aber eindeutig zu wenig. Hier daher die Normalmengen: 200 g Mandelmehl, 2 Esslöffel getrocknete Kräuter und Gewürze (nach Geschmack; ich liebe, liebe, liebe Rosmarin!), ½ Teelöffel Salz. Trockene Zutaten gut vermischen. Dann in einer Rührschüssel 1 Eiweiß*, 2 Esslöffel Wasser, 2 Esslöffel Olivenöl und ¼ Teelöffel geschmolzenes Kokosöl verquirlen, die trockenen Zutaten hinzugeben und alles gut verrühren. Continue reading »

Mai 192013
 

Paleo-SubsMit dem Avocadobrot fing meine Brotback-Testreihe an, es hatte mich aber nicht so richtig überzeugt. Also fahndete ich weiter und stieß auf Marias Rezept, die in ihrem Blogbeitrag unglaublich lecker aussehende Beläge für ihre getreidefreien Subs zeigt.

Vor meiner Paleo-Umstellung hatte ich viel gebacken und weiß, wie stark das Gelingen davon abhängt, welches Mehl man benutzt, wie warm die Küche ist, wie der Ofen bäckt usw. Deshalb hat es mich auch keineswegs entmutigt, dass mein erster Versuch zwar äußerlich schön aussah, aber innen komplett hohle Brötchen erbrachte. Essbar waren sie trotzdem. Ich hatte fünf Chargen „leerer“ Brötchen produziert und mit den Zutaten jongliert, bevor beim sechsten Anlauf endlich Continue reading »

Mai 112013
 

BananenmuffinsSeit meiner Umstellung auf Paleo habe ich meinen süßen Zahn verloren; aber für einige meiner Leser könnte dieses Rezept, das ich bei George fand, dennoch interessant sein. Wer also gelegentlich „sugar cravings“, Heißhunger auf Süßes, hat, findet hier ein vertretbares Ventil. Auch eignen die Muffins sich super als Kuchenersatz, wenn man Gäste hat, oder als Mitbringsel zu einer Büro-Party.

Anmerkung für die nicht so regelmäßigen Leser: Alle in diesem Blog seit Ende September 2012 vorgestellten Rezepte sind paleokonform, also getreidefrei und damit auch 100 % glutenfrei.

In den über sieben Monaten meines Paleolebens habe ich langsam, sehr langsam, Verbesserungen im Produktangebot der Supermärkte/Biomärkte festgestellt. Zwar leider noch immer kein Mandelmehl weit und breit, aber das Kokosmehl, das man für diese Muffins braucht, habe ich vor kurzem endlich im Edeka-Center in meiner Nähe entdeckt! Insofern kann man sagen, dass die Muffins keine supersonderspezial-Zutaten brauchen und als Schlichtes Gericht qualifiziert sind.

Weil ich mich kenne, habe ich George’s Rezept vorsorglich halbiert. Es waren also 3 kleine Bananen mit ca. 300 Gramm, 2 Eier, 70 g weißes Mandelmus (gibt’s bei alnatura bzw. bei dm), Continue reading »

Apr 042013
 

AvocadobrotSeit über einem halben Jahr lebe ich nun Paleo, und glücklicherweise vermisse ich Brot nur sehr selten; schon ein bisschen erstaunlich, denn ich hatte in den letzten Jahren doch eine gewisse Expertise auf dem Gebiet des Brotbackens entwickelt.

Nun hab ich aber doch mal einen Versuch gestartet, es wimmelt ja in den verschiedenen Paleoblogs nur so von „Brotersatz”. Häufig wird mit Mandelmehl (≠ gemahlene Mandeln) gebacken, es ist mir aber immer noch nicht gelungen, das in einem der Märkte in meiner Umgebung aufzutreiben. Lebensmittel übers Internet zu bestellen möchte ich — aus Umweltaspekten — auf Ausnahmen beschränken.

Das erste Rezept meiner Testreihe (die lang werden könnte, bis ich beim für mich perfekten Paleobrot ankomme) ist von Cucina Ceri; leider besitze ich keine so tolle Silikonform für kleine Portions-Laibchen. Also habe ich in einer normalen Kastenform gebacken, 40 Minuten Backzeit reichten bei mir; auch habe ich nur zwei Drittel der Rezeptmenge (also auf Basis von 1 Avocado, nicht 1,5) abgemessen. Gemahlene Leinsamen sind schwer zu kriegen, ich nahm geschroteten Leinsamen und habe den mit meinem Zerkleinerer noch gemahlen, das ging ganz gut. Continue reading »

Sep 232012
 

Pfannenbrötchen

Manchmal habe ich Phasen, in denen mir das Brotbacken ein wenig lästig fällt. Dann backe ich mir gelegentlich sonntags Dinkel-Pfannenbrötchen. Das Rezept hatte ich vor längerer Zeit mal hier entdeckt (obgleich ich normalerweise nur Rezepte aus Foodblogs verwende). Ich musste die ersten Male mit meinen verschiedenen Pfannen experimentieren und auch die Hitzestufe und Backzeit auf meine Gegebenheiten anpassen, aber inzwischen gelingen sie mir eigentlich immer recht gut. Wichtig ist, dem Zischen der Brötchen in der Pfanne zu lauschen, daran hört man, wann man sie umdrehen muss, damit sie nicht schwarz werden. Ich verwende (selbstgemachtes) Butterschmalz zum Backen, damit ist das Rezept dann allerdings nicht mehr vergan. Mit Öl hatte ich bei meiner Pfanne nicht so gute Erfahrungen gemacht, aber das kann bei jedem Bäcker wieder anders sein.

Apr 012012
 

ApfelstrudelIrgendwie haftet dem Apfelstrudel (oder auch anderweitig gefülltem Strudel) ein Mythos an – es sei schwierig, ihn dünn auszuziehen. Als ich mich schließlich mal dran versuchte, war ich erstaunt, wie einfach das geht. Und weil man den Strudel mit allem füllen kann, wonach einen gelüstet bzw. was die Vorratskammer/Jahreszeit so hergibt, er zudem warm und auch kalt schmeckt, passt er eigentlich in alle Lebenslagen. Als Mitbringsel für eine Party, ins Fresspaket fürs Büro, zum Sonntagskaffee oder auch einfach nur als Seelentröster. Ich mag ihn am liebsten mit Äpfeln, Zimt, Mandelblättchen, Rumrosinen und karamellisierten Semmelbröseln. Je nach Vorratslage mit Schlagsahne oder mit selbstgekochter Vanillesoße. Wer sich das vorher lieber nochmal anschaut: Hier demonstriert der Profi.

Feb 082012
 

Maisbrot die ZweiteManchmal fällt einem das Naheliegendste nicht ein. Statt lange im Internet in Blogs rumzusuchen, fragte ich eine befreundete Amerikanerin und hatte innerhalb kurzer Zeit das Rezept für corn bread aus dem Betty-Crocker-Kochbuch im Posteingang. Aha, das Maisbrot ist also tatsächlich kein Brot, sondern eher ein süßer Rührkuchen. Na gut. Heute nochmal nach diesem Rezept gebacken (nur den Zucker hab ich wieder reduziert), größere Backform genommen und siehe da – jetzt ist es gelungen! Wahrscheinlich muss man Kindheitserinnerungen daran haben, um es so zu lieben wie John Coffey (der es sich in The Green Mile als Henkersmahlzeit wünschte), aber ich esse ganz gerne süß-salzig. Ja, ich gehöre zur Fraktion Käsebrot-mit-Pflaumenmus/Muffins-mit-gesalzener-Butter. Und so lasse ich mir das nur noch leicht süße Maisbrot grade mit Frischkäse schmecken.

(Hier mein vorgestriger erster Versuch.)

Feb 062012
 

MaisbrotZur Zeit bin ich experimentierfreudig – vor einigen Tagen hatte ich mir vorgenommen, mal Maisbrot zu testen und zu diesem Behufe auch schon Maismehl gekauft. Nachdem ich gestern vergessen hatte, meinen Vorteig fürs Brot anzusetzen, war heute also der Tag für ein “schnelles” Brot gekommen. Das Ergebnis überzeugt mich noch nicht, werde beim nächsten Mal den Zucker ganz weglassen, die Backform wechseln und ausprobieren, ob es wirklich Buttermilch sein muss (hab ich üblicherweise nicht im Haus) oder ob es auch normale Milch sein kann. Dennoch schmeckte es mir und lohnt weitere Tests. Maisbrot ist übrigens auch für Menschen mit Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie geeignet, wenn sie das Maismehl mit glutenfreiem Mehl mischen.