Okt 142012
 

Hähnchen in Kokos-Senf-Curry-SauceGestern gab es mal wieder ein Pfannengericht. Und weil A. gerne Hähnchen isst (und es Hühnchen nennt), hab ich mal dieses Rezept von Jens ausprobiert.

Das mit den 160-ml-Kokosmilch-Dosen ist in den diversen Supermärkten meiner Umgebung schwierig. Viel wichtiger finde ich persönlich, auf die 400-ml-Standardgröße genau draufzuschauen. Es gibt nämlich nicht nur Preisunterschiede, sondern auch die Zutaten variieren. Man kann eine mit 85 % Kokosnussextrakt und 15 % Wasser befüllte Marke kaufen. Oder eine Dose mit 80 % Kokosfleisch, Wasser, Verdickungsmitteln und Säuerungsmittel. Es gibt noch viele weitere Konstellationen (teils mit noch mehr Zusatzstoffen, dafür nur 65 % Kokos), manchmal auch mit Zucker als billigem Füllstoff. Nun ja, zur Qualität und Herkunft der Zutaten (vor allem natürlich des Hähnchenfleischs) hat sicherlich jeder Leser eine eigene Meinung.

Leider gehört dieses Essen nicht grade zu den fotogenen Gerichten. Doch gestellte Fotos kommen auf meinem Blog nicht in Frage. Vielleicht reiche ich es bei Ugly Food ein, dann hat es immerhin noch einen Amüsiereffekt. Geschmeckt hat es mir aber.

Aug 012012
 

Bananen-CurrysoßeJa, auch der besten Logistikerin kann es mal passieren – frau ist krank und kann nicht rechtzeitig für Gemüsenachschub sorgen. Da ich keinen Tiefkühlschrank besitze, war heute wirklich gar kein Fitzelchen Gemüse mehr da. Nur eine Banane lag einsam in der Küche. Was also kochen? Da stieß ich auf dieses Rezept von Gutegabeln.de. Also schnell noch zum Metzger geflitzt und Hähnchenbrust besorgt und schon konnte es losgehen. Während ich die Nudeln gegen Reis austauschte (ich kann mir Currysoßen einfach nur mit Reis vorstellen, manchmal fehlt mir Fantasie), gedachte ich meiner Currysoße vom 16. Juni und der damals fehlenden Süße. Ha! Ich hatte also auch gleich noch eine Lösung für Singles gefunden, wie man – ohne eine Dose Ananas anzubrechen – eine Currysoße scharf, aber auch süß zaubern kann. Da seither auch ein Agavensirup den Weg in meinen Vorratsschrank gefunden hatte, konnte ich die Currysoße mit Pfeffer, Salz, Curry, Banane, Sahne und Agavensirup wunderbar abschmecken. Genau richtig für meinen Geschmack! Wer’s weniger süß mag, lässt den Sirup weg. Und wenn ich’s mir genau überlege, geht das Ganze gut auch ohne Hähnchen für den vegetarischen Genuss. Welche Kräuter würden nach Eurer Meinung dazu passen?

Jul 142012
 

ZitronenhähnchenEin Gericht, das zu jeder Jahreszeit passt und das man mit saisonaler Gemüsebeilage immer anpassen kann: Hähnchenbrust mit Zitrone. Da das Hähnchen im Backofen gegart wird, mache ich immer auch Rosmarinkartoffeln dazu, die auch im Ofen gebacken werden. Deshalb eignet sich das Gericht auch gut für Gäste: Das Hähnchen kann man schon frühzeitig in die Marinade legen, die Kartoffeln kommen als erste in den Ofen, später das Hähnchen dazu. Und wenn die Gäste da sind, zieht man das Gericht aus dem Rohr und gart noch kurz die Gemüsebeilage. Momentan, da zarte grüne Bohnen im Garten geerntet werden können, esse ich Bohnen dazu. Im Herbst Kürbisgemüse. Auch Spinat passt oder man mischt die Kartoffeln mit Karotten. Erlaubt ist, was der Köchin schmeckt.

Jun 162012
 

Curryreis mit GeschnetzeltemAuch ein sehr schlichtes, singletaugliches Gericht: Curryreis (da können ganz nach Belieben Curry, Garam Masala, Salz, Gemüsebrühe, Koriander oder andere Gewürze mit rein) und einige marinierte Hähnchen- oder Putenwürfel. Ich habe eine kleine Mehlschwitze mit Curry und Rosinen als Soße gemacht, vermisste allerdings die Süße der häufig dafür verwendeten Ananas. Wollte für meine eine, kleine Portion nicht extra eine Dose aufmachen. Wer aber sowieso mal eine Pizza Hawaii backt, kann sich ein bisschen Ananassirup aufbewahren und die Soße damit aufpeppen.

 

Update: Ich habe eine singletaugliche Lösung für die fehlende Süße gefunden: Die Bananen-Currysoße.

Feb 012012
 

Hähnchen im GemüsebettIch liebe Eintopfgerichte, weil sie so einfach zu kochen sind und weil so wenig Abwasch entsteht (ich habe keine Spülmaschine). Dieses Gericht ist wunderbar für die Singleküche geeignet, aber auch super für die Bewirtung von Gästen, denn man muss sich als Single nicht zerteilen – einerseits in der Küche das Essen fertigkochen, andererseits die Gäste in Empfang nehmen und willkommen heißen. Man gibt alles zusammen in einen Bräter, stellt diesen in den Backofen und holt das fertige Gericht nach eineinhalb Stunden heraus. Genug Zeit, um sich in Ruhe umzuziehen, die Gäste zu begrüßen und einen Apéritif mit ihnen zu schlürfen.