Jan 312015
 

GemüsepfanneIch habe in den vergangenen Monaten eine regelrechte Leidenschaft für die Pastinake entwickelt. Mit Lauch und Karotten zusammen in Butter in der Pfanne knackig gedünstet – ich könnte mich reinlegen und verstehe gar nicht, warum so viele Menschen glauben, Gemüse schmecke nicht.

Die Pastinake ist nicht nur regional und saisonal, sondern sie hat auch enorme innere Qualitäten. Bis auf das Carotin ist sie der Karotte in vielen Disziplinen überlegen:
(Werte aus Sarah Ballantynes Nährstofftabelle)

Vit A µgVit C mgVit E mgVit K µgVit B9 µg
Karotte 100 g8355,90,713,219
Pastinake 100 g0171,522,567
Apfel 100 g347,800,718
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Dez 102014
 

KimchiSchon lange lese ich bei Isa über Kimchi, bislang hat es mich nicht gereizt. Superscharf ist nicht so mein Ding, auch wenn ich nicht zimperlich bin, wenn ein Gericht scharf gewürzt ist.

Nun habe ich es doch mal nach Isas Rezept gemacht; warum man allerdings soviel Reispaste herstellen soll, wenn man nur zwei Esslöffel davon braucht, hat sich mir nicht recht erschlossen. Ich empfehle, nur ein Drittel der angegebenen Menge zu kochen, da bleibt immer noch genug übrig.

Die Kimchiherstellung ist ein Heidenaufwand, finde ich, ich war stundenlang Continue reading »

Dez 042014
 

Green Smoothie mit KokosmilchkefirMit der Paleoernährung habe ich schon eine Menge gesundheitlicher Verbesserungen erreicht. Aber natürlich ist das immer noch weiter ausbaufähig. Also habe ich meine Ernährung noch weiter verändert, mein persönliches Paleo 2.0 sozusagen.

Zwei neue Bausteine seht Ihr auf dem Foto: Mehr Blattgrün und mehr Fermente. Green Smoothie trifft auf echten Kefir.

Ich kaufe auf dem Wochenmarkt alle Arten von grünem Blattgemüse – zu dieser Jahreszeit gibt es ein üppiges Angebot. Grünkohl, Wirsing, Petersilie, Rucola, Rosenkohl, Ackersalat, dazu dann auch Blätter von Rote Bete, Radieschen oder das Karottengrün. Da der Blender auch mit dem Kerngehäuse von Äpfeln klarkommt und ich ausschließlich Äpfel von unserer eigenen Streuobstwiese (ungespritzt, alte Sorten, niedrigerer Fructose-Gehalt) esse, verwende ich die komplette Frucht. Continue reading »

Okt 292014
 

Hacksteak und OfengemüseHeute aus der Kategorie: Wenn’s (wie eigentlich immer) schnell gehen und preisgünstig sein soll.

Mein schnelles Mittagessen: Ofengemüse (½* Süßkartoffel, 1 Zucchini, 1 große Zwiebel, etwas Olivenöl drüber, Salz, Pfeffer, gehackter Rosmarin; alles kurz vermengen, auf ein Blech mit Backpapier legen, bei 180 °C 15–20 Minuten garen) und ein Burger-Patty aus Weiderind, Tiefkühlware.

Schlichter geht’s fast nimmer, man braucht keine Kochkünste, um diese Mahlzeit zuzubereiten. Auch der Abwasch hält sich in Grenzen.

* Gleich doppelte Menge zubereiten, Ofengemüse schmeckt auch kalt am nächsten Tag noch (bspw. im Büro).

Okt 142014
 

SaftgulaschIm Herbst kommen bei mir regelmäßig Gelüste nach butterzartem Gulasch auf.

Als ich kürzlich bei Martina und Moritz ein Wiener Saftgulasch sah, das – juhu – ohne Mehl auskam, da nahm ich mal wieder einen Anlauf. Bislang kaufte ich mein Gulasch beim Metzger; der säubertes das Fleisch sehr sorgfältig, schnitt alles Fett und Sehnen ab und würfelte es in kleinere Stücke. Dieses Mal traute ich mich, ein großes Stück Rinderwade (ohne Knochen) zu kaufen. Als ich es abends zuschneiden wollte, kamen mir große Bedenken: Es war von dickem, fast ledrigem Bindegewebe durch- und überzogen und ich überlegte schon, diese hautartige Schicht abzuziehen. Stattdessen schnitt ich es, wie von Martina vorgemacht, in große Stücke. Mindestens 4 cm Kantenlänge sollen sie haben.

Dann dünstete ich Zwiebelringe Continue reading »

Okt 092014
 

Rote-Bete-BrowniesKlingt verrückt? Hehe, ich hab das Rezept (hier gefunden) natürlich ausprobiert.

Statt industriell hergestellter Margarine habe ich Kokosöl verwendet, Butterschmalz oder Schweineschmalz geht bestimmt auch.

Ich kaufe auch keine speziell vegane Zartbitterschokolade, sondern für mich versteht sich von selbst, dass in einer guten Schokolade nichts drin ist außer Kakaomasse, Kakaobutter und Rohrohrzucker (und vielleicht noch Orangenöl, mjam).

Eigentlich ist Continue reading »

Sep 222014
 

Pilz-Gemüse-PfanneDa viele „Normalesser“ die Paleoernährung mit hohem Fleischkonsum assoziieren (jeden Tag ein halbes Schwein, über dem Feuer gebraten), berichte ich heute mal, womit ich derzeit so meinen Proteinbedarf decke.

  • Etwa dreimal pro Woche Hackfleisch; selten auch mal eine Kabanos oder eine Portion Gulasch. Im Winter gelegentlich Kassler Rücken, im Sommer mal eine Rote (einheimische Grillwurst).
  • Zweimal pro Woche Pilze (meist Champignons).
  • Zweimal pro Woche fetter Kaltwasserfisch. Da ich leider weit weg vom Meer wohne und frischer Fisch hier sehr teuer ist, ist das meist MSC-Dosenfisch in Olivenöl. Warum kein Sonnenblumenöl? Hier gibt’s die Antwort.
  • Drei- bis viermal pro Woche eine große Tasse selbstgekochte Knochenbrühe. Continue reading »
Aug 232014
 

HeidelbeermuffinsHeute hatte ich das Glück, in einem Supermarkt auf grüne Kochbananen zu stoßen. Daraus habe ich (da ich es vermeide, mit Nussmehlen zu backen, die Omega-6-Fettsäure-Menge ist mir zu hoch) mir seit langem mal wieder etwas gebacken, nämlich Muffins mit Blaubeeren.

Ich habe ein Rezept der Paleomom verwendet.

1 grüne Kochbanane geschält und in kleine Stücke geschnitten, es waren ca. 150 g Fruchtfleisch. Zusammen mit 2 Eiern, 2 Esslöffeln Kokosöl, etwas selbstgemachtem Vanilleextrakt, 3 Esslöffeln Erythrit (nehmt ein Süßungsmittel Eurer Wahl), zwei Prisen Salz Continue reading »

Jun 172014
 

BrokkolisuppeWeder bin ich eine große Suppenesserin, noch habe ich einen Hang zum Brokkoli.

Da ich aber darauf achte, möglichst häufig Gemüse aus der Gruppe der Kreuzblütler zu essen (wegen der Antioxidantien, Vitamine, Mineralstoffe, etc.), habe ich mich heute im Hofladen mit Brokkoli eingedeckt.

Warum nicht die gesundheitlichen Vorteile der selbstgekochten Knochenbrühe (Magnesium, Calcium, Phosphor für gesunde Knochen, Kollagen und damit Glycin & Prolin fürs Bindegewebe) mit denen der Cruciferae (Brassicaceae) verbinden? Continue reading »

Feb 272014
 

GemüseplatteHeute gibt’s kein Rezept, sondern ich habe fotografiert, was ich zur Zeit so esse. Es gibt ja Menschen, die glauben, Paleo bedeute, dass man nur Fleisch äße. Und es gibt welche, die glauben, Paleo sei unglaublich aufwändig. Und schmecken könne es auch nicht. Also trete ich (wieder) mal den Gegenbeweis an. Übrigens gab es noch Nachtisch (Banane mit Kakao-Schlagsahne), aber der passte einfach nicht mehr aufs Bild.

Fast alles auf dem Teller hält sich im Kühlschrank mehrere Tage, so dass man einmal kocht oder schnippelt und dann immer wieder davon essen kann. Rotkraut/Rotkohl/Blaukraut, fermentierter Blumenkohl und Zwiebelringe (der letzte Rest aus dem Glas), marinierte Pilze, Karottensticks, Rote Bete, Sellerie-Birnen-Salat, Avocado und als Proteinspender eine Spinatrolle, Continue reading »