Feb 272014
 

GemüseplatteHeute gibt’s kein Rezept, sondern ich habe fotografiert, was ich zur Zeit so esse. Es gibt ja Menschen, die glauben, Paleo bedeute, dass man nur Fleisch äße. Und es gibt welche, die glauben, Paleo sei unglaublich aufwändig. Und schmecken könne es auch nicht. Also trete ich (wieder) mal den Gegenbeweis an. Übrigens gab es noch Nachtisch (Banane mit Kakao-Schlagsahne), aber der passte einfach nicht mehr aufs Bild.

Fast alles auf dem Teller hält sich im Kühlschrank mehrere Tage, so dass man einmal kocht oder schnippelt und dann immer wieder davon essen kann. Rotkraut/Rotkohl/Blaukraut, fermentierter Blumenkohl und Zwiebelringe (der letzte Rest aus dem Glas), marinierte Pilze, Karottensticks, Rote Bete, Sellerie-Birnen-Salat, Avocado und als Proteinspender eine Spinatrolle, Continue reading »

Feb 192014
 

Marinierte PilzeIch hab wieder ein neues Paleo-Rezepteblog entdeckt und gleich der erste Beitrag, der mir unter die Augen kam, weckte mein Interesse: Eine Beilage, die – weil kalt servierbar und gut am Vortag zuzubereiten – ideal ist, wenn Gäste erwartet werden: Marinierte Pilze.

Ihr kennt mich, ich besorgte am selben Tag noch Pilze. Alles andere war im Haus (kein frischer Thymian, ich nahm getrockneten). Mit dem Knoblauch bin ich immer vorsichtig, wenn ein Rezept von 4 Zehen spricht, nehm ich meist nur eine und finde das völlig ausreichend.

Das besonders Schöne an dieser Beilage ist, dass sie sogar Veganer glücklich macht und auch was für Menschen ist, die Kalorien zählen müssen. Okay, sie ist jetzt nicht grade fotogen, aber auf einem bunten Partybuffet macht sie trotzdem was her.

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Feb 162014
 

SelleriesalatIch versuche ja, so viel unterschiedliches Gemüse wie möglich zu essen, um möglichst viele Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe aufzunehmen und auch, um mein Mikrobiom zu füttern. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, die (preisgünstige, regionale und saisonale) Sellerieknolle in meinen Speiseplan zu integrieren, stieß ich auf eine vor langer Zeit während einer Jamie-Oliver-Kochshow hingekritzelte Zutatenliste für einen Salat von Sellerie und Birne. Okay, die Birne ist zur Zeit ganz sicher Importware, für den heutigen Salat machte ich eine Ausnahme vom Saisonalprinzip.

Meine Zutatenliste Continue reading »

Jan 032014
 

RotkrautSchon seit über einem Jahr gibt es bei mir den ganzen Herbst und Winter über Rotkraut – und wie ich grade eben feststellte, habe ich noch gar nicht drüber gebloggt. Ich koche immer wieder einen großen Topf aus zwei kleinen oder einem mittelgroßen Rotkohl, bewahre das Kraut im Kühlschrank auf und kann mir täglich davon auf den Teller tun. Paleo Fast Food, sozusagen. Es schmeckt mir nicht nur, es bringt auch noch Farbe auf meinen Teller.

Ich hoble das Kraut mit meinem Gemüsehobel; dann dünste ich eine Zwiebel in Fett (Butterschmalz, Schweineschmalz oder Olivenöl) glasig, Continue reading »

Dez 012013
 

Kartoffelspalten mit MayoWenn es draußen kalt ist, genieße ich herbstliche Küche. Kürbiscremesuppe, beispielsweise, oder Kassler mit Sauerkraut. Oder eben, wie gestern, Kartoffelspalten (auf neudeutsch: Kartoffelwedges). Eigentlich ging die Geschichte so, dass ich mal eine Mayonnaise testen wollte. Da sowohl der Kartoffelsalat als auch der Nudelsalat der Schwaben (bestens) ohne Mayo auskommen, brauche ich sie seltenst in meiner Küche. Also plante ich die eine Hälfte Mayo (etwas Eigelb, gleiche Menge Essig, Prise Salz, wer mag auch etwas Senf, verrühren und langsam nach und nach so viel mildes Olivenöl dazumixen, bis die Majo schmeckt) für die Blechkartoffeln, die andere Hälfte für Continue reading »

Sep 112013
 

SalzgurkenIn den letzten Wochen kam meine Gesundung ein wenig ins Stocken. Das Gewicht stagnierte, die Verdauung war nicht mehr so perfekt wie zuvor, die Haut zeigte wieder Rötungen. Die Überlegung, was ich denn in den letzten Wochen gegessen haben könnte, was mir nicht gut bekommt, brachte viele Verdächtige, aber keine eindeutigen Ergebnisse. Und so reifte der Entschluss, es mal mit fermentiertem Gemüse zu versuchen.

Es geht dabei um eine jahrtausendealte Tradition, die heute – durch ganzjährig verfügbares Gemüse und Tiefkühltruhen – bei uns in Deutschland fast in Vergessenheit geraten ist (die Koreaner essen Kimchi als Beilage zu fast allem). Dabei sind die gesundheitlichen Vorteile eines echten mit Milchsäurebakterien vergorenen Gemüses beträchtlich. Heute wird in den Läden fast nur noch Sauerkraut angeboten, zudem in den allermeisten Fällen pasteurisierte Ware; darin lebt leider nichts mehr.

Auch wenn sich fermentiertes Gemüse lange hält, geht es heute ja nicht mehr darum, die Ernte für die gemüsearme Winterzeit einzulagern. Was diese Fermente interessant macht, sind große Mengen an Vitaminen, unter anderen auch Vitamin K2, und die nützlichen Milchsäurebakterien, die dem Darm helfen, Krankheitskeime in Schach zu halten und damit das Immunsystem stärken. Und für Berufstätige ist es superpraktisch, am Wochenende das Gemüse vom Bauernmarkt zu verarbeiten, anschließend Gläser mit verschiedenen Gemüsen im Kühlschrank zu haben und sich pro Mahlzeit aus jedem Glas ein oder zwei Esslöffel herauszunehmen. Continue reading »

Jul 292013
 

Süßkartoffel-Avocado-SalatZu einem Grillabend wollte ich verschiedene Salate anbieten. Nur ein Gast und ich essen Paleo, alle anderen waren „Normalesser“. Das hielt mich nicht davon ab, durchweg paleokonforme Salate zuzubereiten :-)

Ich finde, dieser Salat hat wunderschöne Farben! Er ist etwas zeitaufwendiger als der Rote-Bete-Salat, aber man kann ihn gut vorbereiten, somit geht’s am Partyabend dann sehr schnell. Zunächst schält man zwei bis vier mittelgroße Süßkartoffeln und schneidet sie in mundgerechte, würfelähnliche Stücke. Man wendet die Stücke in einer Mischung aus Zitronensaft und Olivenöl und legt sie auf ein Backblech (ich lege es immer mit Backpapier aus).

Bei 180 Grad bäckt man die Süßkartoffeln im Ofen, zwischen 20 und 30 Minuten, das hängt vom Ofen und der Größe der Würfel ab. Auf jeden Fall probieren, ob sie nicht mehr zu bissfest sind! Dann abkühlen lassen und über Nacht Continue reading »

Jul 272013
 

Rote-Bete-Salat mit FetaBeim Aufräumen fiel mir eine handschriftliche Notiz in die Hände: Vor meiner Paleo-Zeit schaute ich sehr gerne Jamie Oliver zu, damals hatte ich mir bei einer Sendung ein Rezept notiert. Und siehe da: Das Rezept ist paleotauglich! (Strenggenommen ist es nicht paleo, sondern primal, also mit Milchprodukten.) Gestern habe ich es für einen Grillabend zum ersten Mal gemacht, es besticht durch seine schnelle Zubereitung – wenn Gäste kommen immer wichtig – und durch Zutaten, die überall erhältlich sind.

Vermutlich hat Jamie damals die Rote Bete selbst gekocht, aber ich hatte noch zwei weitere Salate und einen Nachtisch zu machen Continue reading »

Jan 302013
 

Avocado mit DressingIch war noch nie eine Liebhaberin von kunstvollst zusammengestellten Gerichten mit ganz exquisiten Sößchen, also von Haute Cuisine. Auch sehr süß war nicht so meines. Seit ich die einfachen Gerichte aus der Paläoküche esse, die ja sehr stark auf die Qualität der Lebensmittel achtet und meidet, was industriell verarbeitet wurde, Zucker, Konservierungsmittel, Verdickungsmittel, Säuerungsmittel und sonstige Chemie enthält, bemerke ich eine Veränderung meines Geschmackssinns. Weil der Eigengeschmack der Zutaten stärker hervortritt, mag ich nun noch lieber als früher schon die ganz schlichten Gerichte, ohne viel Drumherum. Simplify your food, sozusagen.

Die Avocado hatte ich nur zwei- oder dreimal gegessen und den Geschmack nicht besonders gemocht. Sie genießt unter Paläoanhängern aber einen guten Ruf, da sie Continue reading »

Dez 312012
 

Baba GhanoushMeine Küchenexperimente mit mir bislang unbekannten Lebensmitteln gehen weiter – es ist wunderbar, wie man sich im Internet in Foodblogs von Bildern verführen und von Rezepten inspirieren lassen kann. Bislang kannte ich zwar Hummus, aber von Baba Ghanoush hatte ich noch nie gehört. Da Hummus aus Kichererbsen ist, die in der Paleoküche nicht verwendet werden, schien mir diese Auberginencreme eine tolle Dip-Alternative zu sein. Also hab ich heute (nach diesem Rezept [englisch]; wer es lieber auf Deutsch nachlesen möchte: Hier gibt es ein ähnliches Rezept) die Aubergine im Ganzen und ungepiekst Continue reading »