Nov 072012
 

Hühnchen indischFür Slow Cooker gibt es viele Rezepte, denn in den USA sind sie ein sehr beliebtes Küchengerät. Ich habe keinen solchen Topf, aber mich hat Clementine’s Slow Cooker-Rezept Indian Butter Chicken inspiriert, mit einigen indischen Gewürzen und Kokosmilch zwei dicke Hähnchenschenkel im Bräter im Backofen langsam zu schmoren. Mir selbst macht es gar nichts aus, die oft frugalen Gerichte im Paleostyle zu essen, die manchmal nicht so richtig sexy aussehen; aber ich möchte mir ein paar paleokonforme Rezepte zulegen, die ich auch Gästen servieren kann. Da das indische Hühnchen praktischerweise gleich eine Soße mitliefert (ich kann immer noch keine Soßen kochen) und da es bestens vorbereitet werden kann, ist es für Gäste gut geeignet. Diese bekommen dann noch eine Portion Reis aus dem Reiskocher dazu, wer paleo isst, begnügt sich mit Gemüse als Beilage. Da grünes Gemüse nach Dr. Terry Wahls Empfehlung täglich verzehrt werden sollte (Infos dazu fand ich bei der Paleo Mom), habe ich Wirsing dazu gedünstet, der Saison hat und günstig ist, und noch zwei kleine Karotten (farbiges Gemüse für Flavonoide und Polyphenole). Wenn ich die zweite Portion Fleisch esse, werde ich ein anderes Gemüse versuchen, der Wirsing passte für meinen Geschmack nicht so recht zu dieser Soße. Freue mich über Vorschläge von Euch!

Okt 142012
 

Hähnchen in Kokos-Senf-Curry-SauceGestern gab es mal wieder ein Pfannengericht. Und weil A. gerne Hähnchen isst (und es Hühnchen nennt), hab ich mal dieses Rezept von Jens ausprobiert.

Das mit den 160-ml-Kokosmilch-Dosen ist in den diversen Supermärkten meiner Umgebung schwierig. Viel wichtiger finde ich persönlich, auf die 400-ml-Standardgröße genau draufzuschauen. Es gibt nämlich nicht nur Preisunterschiede, sondern auch die Zutaten variieren. Man kann eine mit 85 % Kokosnussextrakt und 15 % Wasser befüllte Marke kaufen. Oder eine Dose mit 80 % Kokosfleisch, Wasser, Verdickungsmitteln und Säuerungsmittel. Es gibt noch viele weitere Konstellationen (teils mit noch mehr Zusatzstoffen, dafür nur 65 % Kokos), manchmal auch mit Zucker als billigem Füllstoff. Nun ja, zur Qualität und Herkunft der Zutaten (vor allem natürlich des Hähnchenfleischs) hat sicherlich jeder Leser eine eigene Meinung.

Leider gehört dieses Essen nicht grade zu den fotogenen Gerichten. Doch gestellte Fotos kommen auf meinem Blog nicht in Frage. Vielleicht reiche ich es bei Ugly Food ein, dann hat es immerhin noch einen Amüsiereffekt. Geschmeckt hat es mir aber.