Mai 192013
 

Paleo-SubsMit dem Avocadobrot fing meine Brotback-Testreihe an, es hatte mich aber nicht so richtig überzeugt. Also fahndete ich weiter und stieß auf Marias Rezept, die in ihrem Blogbeitrag unglaublich lecker aussehende Beläge für ihre getreidefreien Subs zeigt.

Vor meiner Paleo-Umstellung hatte ich viel gebacken und weiß, wie stark das Gelingen davon abhängt, welches Mehl man benutzt, wie warm die Küche ist, wie der Ofen bäckt usw. Deshalb hat es mich auch keineswegs entmutigt, dass mein erster Versuch zwar äußerlich schön aussah, aber innen komplett hohle Brötchen erbrachte. Essbar waren sie trotzdem. Ich hatte fünf Chargen „leerer“ Brötchen produziert und mit den Zutaten jongliert, bevor beim sechsten Anlauf endlich Continue reading »

Apr 042013
 

AvocadobrotSeit über einem halben Jahr lebe ich nun Paleo, und glücklicherweise vermisse ich Brot nur sehr selten; schon ein bisschen erstaunlich, denn ich hatte in den letzten Jahren doch eine gewisse Expertise auf dem Gebiet des Brotbackens entwickelt.

Nun hab ich aber doch mal einen Versuch gestartet, es wimmelt ja in den verschiedenen Paleoblogs nur so von „Brotersatz”. Häufig wird mit Mandelmehl (≠ gemahlene Mandeln) gebacken, es ist mir aber immer noch nicht gelungen, das in einem der Märkte in meiner Umgebung aufzutreiben. Lebensmittel übers Internet zu bestellen möchte ich — aus Umweltaspekten — auf Ausnahmen beschränken.

Das erste Rezept meiner Testreihe (die lang werden könnte, bis ich beim für mich perfekten Paleobrot ankomme) ist von Cucina Ceri; leider besitze ich keine so tolle Silikonform für kleine Portions-Laibchen. Also habe ich in einer normalen Kastenform gebacken, 40 Minuten Backzeit reichten bei mir; auch habe ich nur zwei Drittel der Rezeptmenge (also auf Basis von 1 Avocado, nicht 1,5) abgemessen. Gemahlene Leinsamen sind schwer zu kriegen, ich nahm geschroteten Leinsamen und habe den mit meinem Zerkleinerer noch gemahlen, das ging ganz gut. Continue reading »

Jan 152013
 

Doppeltes LunchpaketIch liebe Paleo-Snacks bzw. Lunchpakete, also Mahlzeiten, die aus mehreren kleinen, bunten Portiönchen zusammengesetzt sind und gut ins Büro oder auf Reisen mitgenommen werden können. Als Anregung gibt es tolle Bilder im Internet, zum Beispiel hier bei Primal Kitchen oder My Paleo Lunch Boxes. Ein bisschen so wie die japanischen Bentō, die fast zu hübsch sind, um sie aufzuessen. Meine bisherigen Büro-Snacks waren da noch nicht sehr kunstvoll. Vor allem habe ich immer noch Probleme damit, genug zu kochen, damit auch Reste übrigbleiben! In meinem früheren Leben ;-) war ich so eingeschworen darauf, genau die richtige Menge für Continue reading »

Dez 102012
 

PaleopfannkuchenDie meisten Menschen, die von der Paläoernährung hören, fragen zuerst, was man denn da überhaupt frühstücken dürfe. Die Frage hat sich mir nie gestellt, denn ich habe auch bisher nicht gefrühstückt und bekomme erst gegen Mittag Appetit. Da kann ich dann problemlos mit Rührei oder anderen herzhaften Gerichten beginnen. Dennoch hat die Paleo-Gemeinde eine Menge “traditioneller” Gerichte paläofiziert, unter anderem auch Frühstückspfannkuchen. Gut, ohne das Gluten im Getreide Continue reading »

Dez 062012
 

BürosnacksWas nimmt man denn so mit ins Büro, wenn man kein Fleischkäsebrötchen, kein belegtes Brot und keinen Kuchen konsumiert? Viele Paleo-Anhänger antworten darauf mit “Reste vom Vortag”. Entsprechend bunt sieht dann so eine Lunchbox aus. Hier seht Ihr zwei Beispiele, was ich letzte Woche mitnahm: Etwas Avocado-Ei-Salat (Rezept gefunden beim cavegirl), etwas Rote Bete (die kann man schon gekocht kaufen und muss sie nur noch in die Dose schnibbeln), Feldsalat mit Balsamicodressing, etwas Käse (für diejenigen, die Milchprodukte vertragen) und eine Handvoll Nüsse und Rosinen. An einem anderen Tag gab es einen Kokosmilch-Heidelbeeren-Himbeeren-Smoothie, Frittata, Rotkohl und nochmals Nüsse mit Rosinen. Morgen kommt wohl Continue reading »

Okt 082012
 

EiersalatEin schlichtes Gericht, das irgendwie aus der Mode gekommen zu sein scheint. Dabei ist es preisgünstig, macht satt durch die enthaltenen Proteine und ist auch noch schnell zubereitet. Man kann den Salat auch gut ins Büro mitnehmen. Allerdings sollte man dort das Fenster öffnen, denn der Geruch der gekochten Eier ist nicht jedermanns Sache. Neben den gekochten Eiern und einem Esslöffel saurer Sahne oder Schmand, Salz, Pfeffer und Kräutern nach Wunsch kann man noch weitere Zutaten ergänzen, bei mir waren es heute eine Tomate und einige Blätter Eisbergsalat. Normalerweise meide ich Eisbergsalat, denn er enthält im besten Fall außer Wasser fast nichts und in vielen Fällen Rückstände von Chemikalien. Feldsalat wäre eine bessere Wahl, aber der war heute grade nicht zur Hand.

Sep 212012
 

ApfelreisManchmal braucht man nur eine kleine Zwischenmahlzeit, die nicht aufwändig sein soll. Da jetzt die Apfelsaison (eigene Streuobstwiese) wieder beginnt, mache ich mir manchmal im Reiskocher einen Apfelreis. Schlichter geht’s ja fast nicht mehr: Reis und Wasser rein, eine Prise Salz, nach Geschmack noch etwas Zucker und dann Apfelstückchen obendrauf legen. Anschließend nach Vorliebe noch mit Zimt oder vielleicht Kardamom (muss ich mal testen, fiel mir grade so ein) bestreuen. Fertig ist ein kleiner warmer Snack. Geht im Reiskocher sogar im Büro oder überall dort, wo kein Herd zur Verfügung steht. Ich habe übrigens bei Reiskocherrezepte noch mehr Gerichte gefunden. Die sind jetzt nicht so ganz mein Geschmack, aber ich werde auf jeden Fall mal noch ein bisschen mit meinem Reiskocher experimentieren, der bisher nur für Reis bzw. Reis mit Gemüse oder Obst verwendet wurde.

 

Jan 272012
 

OrangenmolkeGestern hatte ich meinen eigenen Frischkäse aus Rohmilch hergestellt. Dabei fällt Molke an. Die kann man gut zum Backen benutzen, jedoch hatte ich – eben für den Frischkäse – bereits frisches Brot gebacken. Also mischte ich noch den Saft einer Orange zur Molke, füllte sie ab in eine 0,5-Liter-Flasche und fertig war das gesunde Getränk, das nicht nur schön macht, sondern auch gut mit ins Büro genommen werden kann. Eine super Alternative zu all den Fertigdrinks, die viel zuviel Zucker oder Süßstoffe enthalten.