Dez 102014
 

KimchiSchon lange lese ich bei Isa über Kimchi, bislang hat es mich nicht gereizt. Superscharf ist nicht so mein Ding, auch wenn ich nicht zimperlich bin, wenn ein Gericht scharf gewürzt ist.

Nun habe ich es doch mal nach Isas Rezept gemacht; warum man allerdings soviel Reispaste herstellen soll, wenn man nur zwei Esslöffel davon braucht, hat sich mir nicht recht erschlossen. Ich empfehle, nur ein Drittel der angegebenen Menge zu kochen, da bleibt immer noch genug übrig.

Die Kimchiherstellung ist ein Heidenaufwand, finde ich, ich war stundenlang Continue reading »

Dez 042014
 

Green Smoothie mit KokosmilchkefirMit der Paleoernährung habe ich schon eine Menge gesundheitlicher Verbesserungen erreicht. Aber natürlich ist das immer noch weiter ausbaufähig. Also habe ich meine Ernährung noch weiter verändert, mein persönliches Paleo 2.0 sozusagen.

Zwei neue Bausteine seht Ihr auf dem Foto: Mehr Blattgrün und mehr Fermente. Green Smoothie trifft auf echten Kefir.

Ich kaufe auf dem Wochenmarkt alle Arten von grünem Blattgemüse – zu dieser Jahreszeit gibt es ein üppiges Angebot. Grünkohl, Wirsing, Petersilie, Rucola, Rosenkohl, Ackersalat, dazu dann auch Blätter von Rote Bete, Radieschen oder das Karottengrün. Da der Blender auch mit dem Kerngehäuse von Äpfeln klarkommt und ich ausschließlich Äpfel von unserer eigenen Streuobstwiese (ungespritzt, alte Sorten, niedrigerer Fructose-Gehalt) esse, verwende ich die komplette Frucht. Continue reading »

Okt 092014
 

Rote-Bete-BrowniesKlingt verrückt? Hehe, ich hab das Rezept (hier gefunden) natürlich ausprobiert.

Statt industriell hergestellter Margarine habe ich Kokosöl verwendet, Butterschmalz oder Schweineschmalz geht bestimmt auch.

Ich kaufe auch keine speziell vegane Zartbitterschokolade, sondern für mich versteht sich von selbst, dass in einer guten Schokolade nichts drin ist außer Kakaomasse, Kakaobutter und Rohrohrzucker (und vielleicht noch Orangenöl, mjam).

Eigentlich ist Continue reading »

Sep 222014
 

Pilz-Gemüse-PfanneDa viele „Normalesser“ die Paleoernährung mit hohem Fleischkonsum assoziieren (jeden Tag ein halbes Schwein, über dem Feuer gebraten), berichte ich heute mal, womit ich derzeit so meinen Proteinbedarf decke.

  • Etwa dreimal pro Woche Hackfleisch; selten auch mal eine Kabanos oder eine Portion Gulasch. Im Winter gelegentlich Kassler Rücken, im Sommer mal eine Rote (einheimische Grillwurst).
  • Zweimal pro Woche Pilze (meist Champignons).
  • Zweimal pro Woche fetter Kaltwasserfisch. Da ich leider weit weg vom Meer wohne und frischer Fisch hier sehr teuer ist, ist das meist MSC-Dosenfisch in Olivenöl. Warum kein Sonnenblumenöl? Hier gibt’s die Antwort.
  • Drei- bis viermal pro Woche eine große Tasse selbstgekochte Knochenbrühe. Continue reading »
Feb 192014
 

Marinierte PilzeIch hab wieder ein neues Paleo-Rezepteblog entdeckt und gleich der erste Beitrag, der mir unter die Augen kam, weckte mein Interesse: Eine Beilage, die – weil kalt servierbar und gut am Vortag zuzubereiten – ideal ist, wenn Gäste erwartet werden: Marinierte Pilze.

Ihr kennt mich, ich besorgte am selben Tag noch Pilze. Alles andere war im Haus (kein frischer Thymian, ich nahm getrockneten). Mit dem Knoblauch bin ich immer vorsichtig, wenn ein Rezept von 4 Zehen spricht, nehm ich meist nur eine und finde das völlig ausreichend.

Das besonders Schöne an dieser Beilage ist, dass sie sogar Veganer glücklich macht und auch was für Menschen ist, die Kalorien zählen müssen. Okay, sie ist jetzt nicht grade fotogen, aber auf einem bunten Partybuffet macht sie trotzdem was her.

Continue reading »

Feb 162014
 

SelleriesalatIch versuche ja, so viel unterschiedliches Gemüse wie möglich zu essen, um möglichst viele Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe aufzunehmen und auch, um mein Mikrobiom zu füttern. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, die (preisgünstige, regionale und saisonale) Sellerieknolle in meinen Speiseplan zu integrieren, stieß ich auf eine vor langer Zeit während einer Jamie-Oliver-Kochshow hingekritzelte Zutatenliste für einen Salat von Sellerie und Birne. Okay, die Birne ist zur Zeit ganz sicher Importware, für den heutigen Salat machte ich eine Ausnahme vom Saisonalprinzip.

Meine Zutatenliste Continue reading »

Jan 032014
 

RotkrautSchon seit über einem Jahr gibt es bei mir den ganzen Herbst und Winter über Rotkraut – und wie ich grade eben feststellte, habe ich noch gar nicht drüber gebloggt. Ich koche immer wieder einen großen Topf aus zwei kleinen oder einem mittelgroßen Rotkohl, bewahre das Kraut im Kühlschrank auf und kann mir täglich davon auf den Teller tun. Paleo Fast Food, sozusagen. Es schmeckt mir nicht nur, es bringt auch noch Farbe auf meinen Teller.

Ich hoble das Kraut mit meinem Gemüsehobel; dann dünste ich eine Zwiebel in Fett (Butterschmalz, Schweineschmalz oder Olivenöl) glasig, Continue reading »

Sep 112013
 

SalzgurkenIn den letzten Wochen kam meine Gesundung ein wenig ins Stocken. Das Gewicht stagnierte, die Verdauung war nicht mehr so perfekt wie zuvor, die Haut zeigte wieder Rötungen. Die Überlegung, was ich denn in den letzten Wochen gegessen haben könnte, was mir nicht gut bekommt, brachte viele Verdächtige, aber keine eindeutigen Ergebnisse. Und so reifte der Entschluss, es mal mit fermentiertem Gemüse zu versuchen.

Es geht dabei um eine jahrtausendealte Tradition, die heute – durch ganzjährig verfügbares Gemüse und Tiefkühltruhen – bei uns in Deutschland fast in Vergessenheit geraten ist (die Koreaner essen Kimchi als Beilage zu fast allem). Dabei sind die gesundheitlichen Vorteile eines echten mit Milchsäurebakterien vergorenen Gemüses beträchtlich. Heute wird in den Läden fast nur noch Sauerkraut angeboten, zudem in den allermeisten Fällen pasteurisierte Ware; darin lebt leider nichts mehr.

Auch wenn sich fermentiertes Gemüse lange hält, geht es heute ja nicht mehr darum, die Ernte für die gemüsearme Winterzeit einzulagern. Was diese Fermente interessant macht, sind große Mengen an Vitaminen, unter anderen auch Vitamin K2, und die nützlichen Milchsäurebakterien, die dem Darm helfen, Krankheitskeime in Schach zu halten und damit das Immunsystem stärken. Und für Berufstätige ist es superpraktisch, am Wochenende das Gemüse vom Bauernmarkt zu verarbeiten, anschließend Gläser mit verschiedenen Gemüsen im Kühlschrank zu haben und sich pro Mahlzeit aus jedem Glas ein oder zwei Esslöffel herauszunehmen. Continue reading »

Jul 292013
 

Süßkartoffel-Avocado-SalatZu einem Grillabend wollte ich verschiedene Salate anbieten. Nur ein Gast und ich essen Paleo, alle anderen waren „Normalesser“. Das hielt mich nicht davon ab, durchweg paleokonforme Salate zuzubereiten :-)

Ich finde, dieser Salat hat wunderschöne Farben! Er ist etwas zeitaufwendiger als der Rote-Bete-Salat, aber man kann ihn gut vorbereiten, somit geht’s am Partyabend dann sehr schnell. Zunächst schält man zwei bis vier mittelgroße Süßkartoffeln und schneidet sie in mundgerechte, würfelähnliche Stücke. Man wendet die Stücke in einer Mischung aus Zitronensaft und Olivenöl und legt sie auf ein Backblech (ich lege es immer mit Backpapier aus).

Bei 180 Grad bäckt man die Süßkartoffeln im Ofen, zwischen 20 und 30 Minuten, das hängt vom Ofen und der Größe der Würfel ab. Auf jeden Fall probieren, ob sie nicht mehr zu bissfest sind! Dann abkühlen lassen und über Nacht Continue reading »

Mrz 312013
 

Paleo-Eis am StielDie Eissaison ist zwar noch nicht eröffnet, aber ich kann diese Entdeckung einfach nicht länger zurückhalten :-)

Bei der Paleo Mom fand ich das Rezept für Eis am Stiel mit Schokoüberzug, das nur vier Zutaten braucht. Also genau so schlicht, wie ich es gerne habe.

Weil mich A. sonst wieder rügt (er mag die amerikanischen Küchenmaße nicht), hier die Mengen meines Erstversuchs:

2 sehr reife Bananen mit 220 g Fruchtfleisch. 125 ml weißes Mandelmus*. Fein pürieren, in Eisförmchen füllen und mehrere Stunden durchfrieren. Für den Schokoüberzug eine Tafel Zartbitterschokolade (ich nehme eine 70 %-ige*, in der nur Kakaomasse, Rohrohrzucker und Kakaobutter drin ist, kein Sojalezithin oder Milchpulver oder anderes unnötiges Beigemenge, das die teuren Nobelmarken in ihre Schokolade reinpacken) und 70 ml Kokosöl*. Vorsichtig erwärmen, darf nicht zu heiß werden! Continue reading »