Dez 092012
 

Kalbsleber auf KürbispüreeTreue Blogleser wissen es – Innereien sind für mich mit unschönen Kindheitserinnerungen verbunden. Aber da Leber so ungeheuer gesund ist und weil der Mensch seinen Geschmack trainieren kann, wagte ich (unser Landmetzger hatte Kalbsleber im Angebot) den heroischen Selbstversuch.

Ich suchte mir dieses schöne Rezept von Kochen ist kein Hexenwerk aus. Den Zucker hab ich einfach gestrichen, die Butter ersetzte ich durch Kokosöl und die Leber habe ich in Kokosmehl mehliert, somit war das Gericht paleo-konform. Der Hintergedanke, den Lebergeschmack durch etwas Kokos zu überdecken, war durchaus vorhanden ;-) . Weil noch ein halber Hokkaidokürbis in meinem Kühlschrank ruhte, habe ich statt Kartoffelpüree den Kürbis in etwas selbstgemachter Knochenbrühe gegart und dann püriert. Bis zum Foto lief alles prima, aber dann musste ich wirklich tapfer sein. Die Zwiebeln und Apfelscheiben haben zwar geholfen, aber die Leber schmeckte schon durch. Ich habe alles aufgegessen, aber ob ich meinen Geschmackssinn je dahin trainieren kann, sowas mit Genuss zu essen …Vielleicht habt Ihr mir auch noch einen Tipp, wie ich die Leber richtig parieren kann, damit alle Gefäße und Bindegewebe entfernt werden.

Es liegt aber auf keinen Fall an Sonjas Rezept, das bei ihr ja noch viel leckerer aussieht und auch wirklich leicht nachzukochen war.

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