Jan 182016
 

Zucchinischnitten

Keine Ahnung, wie man das nennt. Es ist keine Quiche, es ist keine Tortilla, es ist keine Frittata. Aber es ist lecker und schnell gemacht.

Das Rezept fand ich bei Lizzy Marsh. Das Backen mit gemahlenen Mandeln oder Mandelmehl habe ich mir eigentlich abgewöhnt, es war aber noch etwas Mandelmehl im Schrank und das wurde einem guten Zweck zugeführt. Es war geschätzt die Hälfte der Rezeptangabe, spart also ruhig am Mandelmehl. Continue reading »

Dez 202015
 

SchmortopfMan glaubt es kaum, aber ich habe noch nie mit einem Römertopf gekocht. Als ich kürzlich in einem syrischen Restaurant auf der Karte Tajine-Gerichte sah, also Köstlichkeiten, die in einem Tontöpfchen geschmort werden, erinnerte ich mich, dass in unserem Gemeinschaftskeller noch irgendwo ein alter Römertopf aus einer Erbmasse rumstehen müsste. Dieser ist zwar kein echter Römertopf, aber die Marke ist (mir) egal, Hauptsache Ton-Schmortopf. Angeblich für 3–6 Personen, aber wenn ich die Größe so anschaue, kann ich nur darüber lachen. Da passt nicht mal eine ganze Ente rein, geschweige denn auch noch Gemüse. Er ist also für meine Zwecke keineswegs zu groß. Continue reading »

Okt 112015
 

MinigratinEs lag noch eine Süßkartoffel in meiner Küche rum, die langsam weg musste und ich bekomme am Montag Besuch zum Mittagessen – da kam mir die Inspiration von lisa bei Swiss Paleo gerade recht. Süßkartoffel-Gratin in Einzelportionen, das klang vielversprechend. Weil ich aber bei meinen Muffinsformen immer Probleme mit dem Ankleben habe (egal, ob ich die aus Metall oder aus Silikon nehme, egal, wie gut ich einfette), habe ich dieses Mal auf den Kick verzichtet, das Experiment live am Gästetag durchzuführen. Sprich: Ich habe es vorher einmal getestet.

Diese Beilage ist wirklich ideal fürs Gästekochen, denn die eigentliche Zubereitung geht fix, dann schiebt man die Törtchen in den Ofen und hat somit die Hände und den Herd frei für die Menübestandteile, die erst kurz vorm Eintreffen der Gäste Continue reading »

Okt 022015
 

KokosmilchjoghurtNachdem mein erster Joghurtversuch erfolgreich war, wollte ich natürlich weiterexperimentieren. Zum einen mit anderen Mischungsverhältnissen Milch–Sahne, aber auch mit anderen Starterkulturen und ebenso mit caseinfreien Milchsorten. Zudem möchte ich herausfinden, wie die Konsistenz optimal cremig wird.

Also versuche ich es im Teil 2 mit einer milcheiweißfreien und laktosefreien Variante: Dem Kokosmilch-Joghurt. Nicht alle Leser meines Blogs interessieren sich für die Theorie hinter dem Lebensmittel, daher habe ich die Erläuterung, warum Kasein (ein Milcheiweiß) und Laktose für manche Menschen unverträglich sind, ans Ende dieses Beitrags geschoben. Continue reading »

Sep 292015
 

JoghurtVor einiger Zeit berichtete ich darüber, dass ich mir ein Kefirknöllchen zugelegt hatte, um Kefir zu produzieren. Der lässt sich sehr unaufwändig-einfach bei Zimmertemperatur herstellen und hat eine viel höhere Bandbreite an unterschiedlichen nützlichen Bakterien als Joghurt, aber der Geschmack ist einfach nicht meiner.

Deshalb wollte ich mich an Joghurt wagen – selbstverständlich selbst fermentiert, damit auch wirklich Qualitätsmilch drin ist und keine Zusätze, Plastikbecher- und Aluminiumdeckel-Müll adieu. Ich stellte fest: Das ist eine Wissenschaft für sich! Aber weil mich sowas ja interessiert und anspornt, tauchte ich ab in die Blogwelt.

Die meisten Blogs scheren sich nicht um die richtige Fermentation, dort ist wichtig, dass man das Etikett probiotisch draufmachen kann und der Joghurt so schmeckt und so cremig bzw. stichfest wird, wie man es vom gekauften gewohnt ist. Was die Zusätze wie beispielsweise Milchpulver im Darm anrichten Continue reading »

Sep 242015
 

KürbispfannkuchenHeute sind es genau drei Jahre, dass ich – ganz spontan – auf Paleo umgestellt habe. Die Zeit fliegt …

Daher gibt es heute Pfannkuchen nach Dr. Natasha Campbell-McBride – aus ihrem Ernährungskonzept zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen durch Heilung des Verdauungssystems, GAPS diet genannt.

Sie sind genauso schlicht wie meine Bananen-Pfannkuchen (ebenfalls 3 Zutaten) und passen gut zum Herbst und dem saisonal-regionalen Kürbisangebot. Continue reading »

Sep 182015
 

ZwiebelomelettSchlichter geht’s wohl nicht mehr …

Der Magen knurrte, die Kochlust tendierte gegen Null. Also erinnerte ich mich an eine Empfehlung von Dr. Natasha Campbell-McBride in ihrem Buch GAPS – Gut and Psychology Syndrome: Wie Darm und Psyche sich beeinflussen. Sie schreibt, gekochte Zwiebeln seien besonders gut für das Verdauungssystem und das Immunsystem und dünstet Zwiebelringe in reichlich tierischem Fett 20–30 Minuten lang. Continue reading »

Aug 232015
 

SalamigurkenHeute geht’s nur um einen kleinen Snack. Es ist Gurkensaison und ich bin im Glück, weil ich Salzgurken naschen kann. Und das, obwohl ich westlich des Salzgurkenmeridians lebe und mit Essiggurken aufwuchs.

Es gibt ja viele berühmte „Paare” in der Küche: Melone und Parmaschinken, Käsewürfel und Traube, Tomate und Mozzarella, … Meins ist nicht berühmt, aber lecker! Außerdem ist es eine ausgewogene Angelegenheit, alle Nährstoffgruppen sind vertreten :-) Die gesundheitlichen Vorteile der Milchsäurebakterien aus dem Gurkenferment noch gar nicht eingerechnet.

Muss ich schreiben, wie’s geht? Gürkchen der Länge nach halbieren oder vierteln, Salamischeibe darum wickeln, reinbeißen. Salzgurken sind übrigens super einfach zu machen, sie eignen sich bestens für Fermentier-Anfänger. Continue reading »

Aug 102015
 

Eintopf mit Wurst und GemüsereisDa es (mir) am Wochenende zu heiß war, um den Grill anzuwerfen, lag noch eine Grillwurst in meinem Kühlschrank. Die könnte ich doch zu einem Gericht verwursten, das schnell geht und wenig Abwasch verursacht. Gedacht, getan:

Ich drückte das Brät aus der Wursthülle und formte (ungefähr, Schönheit ist mir nicht so wichtig) kleine Bällchen daraus. Praktischerweise sind sie schon fertig gewürzt. Dann dünstete ich Zwiebelwürfel und etwas Knoblauch in einem Topf kurz an (nehmt Kokosöl, Butter, Olivenöl oder Palmöl, was Euch am besten schmeckt). Die Fleischbällchen briet ich auch kurz an, Continue reading »

Aug 012015
 

Blumenkohl-WrapsBlumenkohl steht bislang eher selten auf meinem Speisezettel, obwohl er heimisches Gemüse ist und von gesunden Nährstoffen nur so strotzt.

Heute habe ich (im Sommer kann man die Küche anschließend gut lüften) mal diese Wraps ausprobiert. Blumenkohl geputzt und mit dem Messer zu reisgroßen Bröseln gehäckselt. Am besten macht man das vor dem samstäglichen Wohnungsputz. Dann mit wenig Wasser im Topf 8 Minuten weichgekocht. Abgetropft und dann im Küchentuch nochmal gut getrocknet (so viel Aufwand in der Küche bin ich ja schon gar nicht mehr gewöhnt).

Mit Eiern, Salz, Pfeffer, Currypulver vermengt und auf Backpapier gestrichen, bei 180 °C etwa 20 Minuten im Backofen gebacken. Continue reading »