Jun 292015
 

HühnerleberInnereien sind unglaublich gesund, sie liefern sehr wichtige Vitamine. Deshalb sollten sie ein- bis zweimal pro Woche auf der Speisekarte stehen.

Leider verbindet mich mit Leber eine lebenslange Feindschaft, mein erster Versuch einer Annäherung war wenig erfolgreich. Bis heute konnte ich auch noch nicht in Erfahrung bringen, wie man Leber „versäubert”. Steht in allen Rezepten, keiner erklärt, wie das geht. Vermutlich war mein erster Versuch auch deshalb nicht sehr lecker.

Weil ich immer noch hoffe, dass man den Geschmackssinn erziehen kann, ließ ich mich von einer Freundin dazu ermuntern, es mal mit Hühnerleber zu versuchen. Kleine Stücke, die man „mit einem Happs essen kann”.

Nach ihrer Vorgabe briet ich also erst eine Birne in Butter an, danach in deren Bratfett einige Hühnerleber-Stückchen. Continue reading »

Jan 312015
 

GemüsepfanneIch habe in den vergangenen Monaten eine regelrechte Leidenschaft für die Pastinake entwickelt. Mit Lauch und Karotten zusammen in Butter in der Pfanne knackig gedünstet – ich könnte mich reinlegen und verstehe gar nicht, warum so viele Menschen glauben, Gemüse schmecke nicht.

Die Pastinake ist nicht nur regional und saisonal, sondern sie hat auch enorme innere Qualitäten. Bis auf das Carotin ist sie der Karotte in vielen Disziplinen überlegen:
(Werte aus Sarah Ballantynes Nährstofftabelle)

Vit A µgVit C mgVit E mgVit K µgVit B9 µg
Karotte 100 g8355,90,713,219
Pastinake 100 g0171,522,567
Apfel 100 g347,800,718
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Jan 262015
 

OchsenschwanzsuppeEine Freundin schickte mir ein Rezept für Ochsenschwanz und köderte mich damit. Dort wurde der Eintopf auf dem Herd zubereitet, ich wollte aber den Slow Cooker benutzen.

Also bestellte ich beim Metzger einen Ochsenschwanz und ließ ihn mir in etwa vier Zentimeter dicke Abschnitte zerteilen. Es wurden knapp 1,5 kg, das ist zuviel für meinen dreieinhalb-Liter-Slow Cooker (was ich eigentlich auch weiß, 1–1,25 kg sind besser).

Die Ochsenschwanz-Stücke legte ich auf ein Backblech, gab Salz und Pfeffer darüber und schob das Blech bei vorgeheizten 220 °C für 20 Minuten in den Ofen. Während das Fleisch schmurgelte, schnitt ich zwei Selleriestangen, eine Zwiebel und eine dicke Knoblauchzehe in Stücke, nahm geschälte Tomaten aus der Dose (die Soße kippe ich immer weg) und legte alles in den Slow Cooker. Dann gab ich ein Glas meiner selbstgekochten Knochenbrühe hinein, Salz, Pfeffer und getrockneten Thymian. Ich stellte den Slow Cooker schon mal auf high, legte das Fleisch nach dem Anrösten in den Topf und goss mit heißem Wasser auf. Man kann auch Rotwein statt Wasser nehmen. Continue reading »

Dez 102014
 

KimchiSchon lange lese ich bei Isa über Kimchi, bislang hat es mich nicht gereizt. Superscharf ist nicht so mein Ding, auch wenn ich nicht zimperlich bin, wenn ein Gericht scharf gewürzt ist.

Nun habe ich es doch mal nach Isas Rezept gemacht; warum man allerdings soviel Reispaste herstellen soll, wenn man nur zwei Esslöffel davon braucht, hat sich mir nicht recht erschlossen. Ich empfehle, nur ein Drittel der angegebenen Menge zu kochen, da bleibt immer noch genug übrig.

Die Kimchiherstellung ist ein Heidenaufwand, finde ich, ich war stundenlang Continue reading »

Dez 042014
 

Green Smoothie mit KokosmilchkefirMit der Paleoernährung habe ich schon eine Menge gesundheitlicher Verbesserungen erreicht. Aber natürlich ist das immer noch weiter ausbaufähig. Also habe ich meine Ernährung noch weiter verändert, mein persönliches Paleo 2.0 sozusagen.

Zwei neue Bausteine seht Ihr auf dem Foto: Mehr Blattgrün und mehr Fermente. Green Smoothie trifft auf echten Kefir.

Ich kaufe auf dem Wochenmarkt alle Arten von grünem Blattgemüse – zu dieser Jahreszeit gibt es ein üppiges Angebot. Grünkohl, Wirsing, Petersilie, Rucola, Rosenkohl, Ackersalat, dazu dann auch Blätter von Rote Bete, Radieschen oder das Karottengrün. Da der Blender auch mit dem Kerngehäuse von Äpfeln klarkommt und ich ausschließlich Äpfel von unserer eigenen Streuobstwiese (ungespritzt, alte Sorten, niedrigerer Fructose-Gehalt) esse, verwende ich die komplette Frucht. Continue reading »

Okt 292014
 

Hacksteak und OfengemüseHeute aus der Kategorie: Wenn’s (wie eigentlich immer) schnell gehen und preisgünstig sein soll.

Mein schnelles Mittagessen: Ofengemüse (½* Süßkartoffel, 1 Zucchini, 1 große Zwiebel, etwas Olivenöl drüber, Salz, Pfeffer, gehackter Rosmarin; alles kurz vermengen, auf ein Blech mit Backpapier legen, bei 180 °C 15–20 Minuten garen) und ein Burger-Patty aus Weiderind, Tiefkühlware.

Schlichter geht’s fast nimmer, man braucht keine Kochkünste, um diese Mahlzeit zuzubereiten. Auch der Abwasch hält sich in Grenzen.

* Gleich doppelte Menge zubereiten, Ofengemüse schmeckt auch kalt am nächsten Tag noch (bspw. im Büro).

Okt 142014
 

SaftgulaschIm Herbst kommen bei mir regelmäßig Gelüste nach butterzartem Gulasch auf.

Als ich kürzlich bei Martina und Moritz ein Wiener Saftgulasch sah, das – juhu – ohne Mehl auskam, da nahm ich mal wieder einen Anlauf. Bislang kaufte ich mein Gulasch beim Metzger; der säubertes das Fleisch sehr sorgfältig, schnitt alles Fett und Sehnen ab und würfelte es in kleinere Stücke. Dieses Mal traute ich mich, ein großes Stück Rinderwade (ohne Knochen) zu kaufen. Als ich es abends zuschneiden wollte, kamen mir große Bedenken: Es war von dickem, fast ledrigem Bindegewebe durch- und überzogen und ich überlegte schon, diese hautartige Schicht abzuziehen. Stattdessen schnitt ich es, wie von Martina vorgemacht, in große Stücke. Mindestens 4 cm Kantenlänge sollen sie haben.

Dann dünstete ich Zwiebelringe Continue reading »

Okt 092014
 

Rote-Bete-BrowniesKlingt verrückt? Hehe, ich hab das Rezept (hier gefunden) natürlich ausprobiert.

Statt industriell hergestellter Margarine habe ich Kokosöl verwendet, Butterschmalz oder Schweineschmalz geht bestimmt auch.

Ich kaufe auch keine speziell vegane Zartbitterschokolade, sondern für mich versteht sich von selbst, dass in einer guten Schokolade nichts drin ist außer Kakaomasse, Kakaobutter und Rohrohrzucker (und vielleicht noch Orangenöl, mjam).

Eigentlich ist Continue reading »

Jun 172014
 

BrokkolisuppeWeder bin ich eine große Suppenesserin, noch habe ich einen Hang zum Brokkoli.

Da ich aber darauf achte, möglichst häufig Gemüse aus der Gruppe der Kreuzblütler zu essen (wegen der Antioxidantien, Vitamine, Mineralstoffe, etc.), habe ich mich heute im Hofladen mit Brokkoli eingedeckt.

Warum nicht die gesundheitlichen Vorteile der selbstgekochten Knochenbrühe (Magnesium, Calcium, Phosphor für gesunde Knochen, Kollagen und damit Glycin & Prolin fürs Bindegewebe) mit denen der Cruciferae (Brassicaceae) verbinden? Continue reading »

Feb 192014
 

Marinierte PilzeIch hab wieder ein neues Paleo-Rezepteblog entdeckt und gleich der erste Beitrag, der mir unter die Augen kam, weckte mein Interesse: Eine Beilage, die – weil kalt servierbar und gut am Vortag zuzubereiten – ideal ist, wenn Gäste erwartet werden: Marinierte Pilze.

Ihr kennt mich, ich besorgte am selben Tag noch Pilze. Alles andere war im Haus (kein frischer Thymian, ich nahm getrockneten). Mit dem Knoblauch bin ich immer vorsichtig, wenn ein Rezept von 4 Zehen spricht, nehm ich meist nur eine und finde das völlig ausreichend.

Das besonders Schöne an dieser Beilage ist, dass sie sogar Veganer glücklich macht und auch was für Menschen ist, die Kalorien zählen müssen. Okay, sie ist jetzt nicht grade fotogen, aber auf einem bunten Partybuffet macht sie trotzdem was her.

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