Sep 292015
 

JoghurtVor einiger Zeit berichtete ich darüber, dass ich mir ein Kefirknöllchen zugelegt hatte, um Kefir zu produzieren. Der lässt sich sehr unaufwändig-einfach bei Zimmertemperatur herstellen und hat eine viel höhere Bandbreite an unterschiedlichen nützlichen Bakterien als Joghurt, aber der Geschmack ist einfach nicht meiner.

Deshalb wollte ich mich an Joghurt wagen – selbstverständlich selbst fermentiert, damit auch wirklich Qualitätsmilch drin ist und keine Zusätze, Plastikbecher- und Aluminiumdeckel-Müll adieu. Ich stellte fest: Das ist eine Wissenschaft für sich! Aber weil mich sowas ja interessiert und anspornt, tauchte ich ab in die Blogwelt.

Die meisten Blogs scheren sich nicht um die richtige Fermentation, dort ist wichtig, dass man das Etikett probiotisch draufmachen kann und der Joghurt so schmeckt und so cremig bzw. stichfest wird, wie man es vom gekauften gewohnt ist. Was die Zusätze wie beispielsweise Milchpulver im Darm anrichten Continue reading »

Sep 242015
 

KürbispfannkuchenHeute sind es genau drei Jahre, dass ich – ganz spontan – auf Paleo umgestellt habe. Die Zeit fliegt …

Daher gibt es heute Pfannkuchen nach Dr. Natasha Campbell-McBride – aus ihrem Ernährungskonzept zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen durch Heilung des Verdauungssystems, GAPS diet genannt.

Sie sind genauso schlicht wie meine Bananen-Pfannkuchen (ebenfalls 3 Zutaten) und passen gut zum Herbst und dem saisonal-regionalen Kürbisangebot. Continue reading »

Sep 182015
 

ZwiebelomelettSchlichter geht’s wohl nicht mehr …

Der Magen knurrte, die Kochlust tendierte gegen Null. Also erinnerte ich mich an eine Empfehlung von Dr. Natasha Campbell-McBride in ihrem Buch GAPS – Gut and Psychology Syndrome: Wie Darm und Psyche sich beeinflussen. Sie schreibt, gekochte Zwiebeln seien besonders gut für das Verdauungssystem und das Immunsystem und dünstet Zwiebelringe in reichlich tierischem Fett 20–30 Minuten lang. Continue reading »

Aug 012015
 

Blumenkohl-WrapsBlumenkohl steht bislang eher selten auf meinem Speisezettel, obwohl er heimisches Gemüse ist und von gesunden Nährstoffen nur so strotzt.

Heute habe ich (im Sommer kann man die Küche anschließend gut lüften) mal diese Wraps ausprobiert. Blumenkohl geputzt und mit dem Messer zu reisgroßen Bröseln gehäckselt. Am besten macht man das vor dem samstäglichen Wohnungsputz. Dann mit wenig Wasser im Topf 8 Minuten weichgekocht. Abgetropft und dann im Küchentuch nochmal gut getrocknet (so viel Aufwand in der Küche bin ich ja schon gar nicht mehr gewöhnt).

Mit Eiern, Salz, Pfeffer, Currypulver vermengt und auf Backpapier gestrichen, bei 180 °C etwa 20 Minuten im Backofen gebacken. Continue reading »

Jul 182015
 

Wenn ich derzeitSommersalat über den Wochenmarkt gehe, lacht mein Herz:  heimisches Gemüse in großer Auswahl zu günstigen Preisen.

Da es mir heute zum Kochen zu heiß war, habe ich mir aus dem, was ich eingekauft hatte, einen bunten Rohkostsalat geschnippelt (= ruckzuck über den V-Hobel gezogen). Zwei hartgekochte Eier als Proteinbeilage, einige im Balsamico eingeweichte Rosinen und ein Balsamico-Olivenöl-Dressing kamen noch dazu, schon war angerichtet.

Je bunter das Gemüse, desto mehr sekundäre Pflanzenstoffe enthält die Mahlzeit. Die Heidelbeeren aß ich dann aber doch lieber separat ;-)

Der Salat geht wirklich mit jeglichem Gemüse, für die Sättigungseinlage (Protein) kann man auch Feta dazugeben oder Büffelmozzarella.

Jan 312015
 

GemüsepfanneIch habe in den vergangenen Monaten eine regelrechte Leidenschaft für die Pastinake entwickelt. Mit Lauch und Karotten zusammen in Butter in der Pfanne knackig gedünstet – ich könnte mich reinlegen und verstehe gar nicht, warum so viele Menschen glauben, Gemüse schmecke nicht.

Die Pastinake ist nicht nur regional und saisonal, sondern sie hat auch enorme innere Qualitäten. Bis auf das Carotin ist sie der Karotte in vielen Disziplinen überlegen:
(Werte aus Sarah Ballantynes Nährstofftabelle)

Provit A µgVit C mgVit E mgVit K µgVit B9 µg
Karotte 100 g8355,90,713,219
Pastinake 100 g0171,522,567
Apfel 100 g347,800,718
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Dez 102014
 

KimchiSchon lange lese ich bei Isa über Kimchi, bislang hat es mich nicht gereizt. Superscharf ist nicht so mein Ding, auch wenn ich nicht zimperlich bin, wenn ein Gericht scharf gewürzt ist.

Nun habe ich es doch mal nach Isas Rezept gemacht; warum man allerdings soviel Reispaste herstellen soll, wenn man nur zwei Esslöffel davon braucht, hat sich mir nicht recht erschlossen. Ich empfehle, nur ein Drittel der angegebenen Menge zu kochen, da bleibt immer noch genug übrig.

Die Kimchiherstellung ist ein Heidenaufwand, finde ich, ich war stundenlang Continue reading »

Dez 042014
 

Green Smoothie mit KokosmilchkefirMit der Paleoernährung habe ich schon eine Menge gesundheitlicher Verbesserungen erreicht. Aber natürlich ist das immer noch weiter ausbaufähig. Also habe ich meine Ernährung noch weiter verändert, mein persönliches Paleo 2.0 sozusagen.

Zwei neue Bausteine seht Ihr auf dem Foto: Mehr Blattgrün und mehr Fermente. Green Smoothie trifft auf echten Kefir.

Ich kaufe auf dem Wochenmarkt alle Arten von grünem Blattgemüse – zu dieser Jahreszeit gibt es ein üppiges Angebot. Grünkohl, Wirsing, Petersilie, Rucola, Rosenkohl, Ackersalat, dazu dann auch Blätter von Rote Bete, Radieschen oder das Karottengrün. Da der Blender auch mit dem Kerngehäuse von Äpfeln klarkommt und ich ausschließlich Äpfel von unserer eigenen Streuobstwiese (ungespritzt, alte Sorten, niedrigerer Fructose-Gehalt) esse, verwende ich die komplette Frucht. Continue reading »

Okt 092014
 

Rote-Bete-BrowniesKlingt verrückt? Hehe, ich hab das Rezept (hier gefunden) natürlich ausprobiert.

Statt industriell hergestellter Margarine habe ich Kokosöl verwendet, Butterschmalz oder Schweineschmalz geht bestimmt auch.

Ich kaufe auch keine speziell vegane Zartbitterschokolade, sondern für mich versteht sich von selbst, dass in einer guten Schokolade nichts drin ist außer Kakaomasse, Kakaobutter und Rohrohrzucker (und vielleicht noch Orangenöl, mjam).

Eigentlich ist Continue reading »

Sep 222014
 

Pilz-Gemüse-PfanneDa viele „Normalesser“ die Paleoernährung mit hohem Fleischkonsum assoziieren (jeden Tag ein halbes Schwein, über dem Feuer gebraten), berichte ich heute mal, womit ich derzeit so meinen Proteinbedarf decke.

  • Etwa dreimal pro Woche Hackfleisch; selten auch mal eine Kabanos oder eine Portion Gulasch. Im Winter gelegentlich Kassler Rücken, im Sommer mal eine Rote (einheimische Grillwurst).
  • Zweimal pro Woche Pilze (meist Champignons).
  • Zweimal pro Woche fetter Kaltwasserfisch. Da ich leider weit weg vom Meer wohne und frischer Fisch hier sehr teuer ist, ist das meist MSC-Dosenfisch in Olivenöl. Warum kein Sonnenblumenöl? Hier gibt’s die Antwort.
  • Drei- bis viermal pro Woche eine große Tasse selbstgekochte Knochenbrühe. Continue reading »