Sep 242016
 

Tapioka-Beeren-PuddingVier Jahre sind seit meiner Umstellung auf Paleo vergangen. Ich habe viel dazugelernt und manches modifiziert. Die Lust auf Süßes konnte ich allerdings bisher nicht ablegen. Statt mir einen plastikverpackten Pudding zu kaufen, der zur Hälfte aus Zucker und Fett besteht und mit vielen Zusatzstoffen daherkommt, hab ich die Packung mit den – in jedem Supermarkt erhältlichen – Sagoperlen rausgeholt.

Ich habe also einen Teil Sagoperlen mit 2 Teilen Kokosmilch und 2 Teilen Wasser vermischt, eine Prise Salz hinzugefügt und alles in eine kleine Keramikschüssel gefüllt, die ich auf den Dreifuß meines Instant Pot stellte; noch etwas Wasser auf den Boden des Topfs gegossen und dann für 6 Minuten plus 10 Minuten Nachquellzeit gekocht. Man muss nicht rühren, keinen Topf beaufsichtigen, hinterher nichts putzen – genau mein Ding!

Nach der Kochzeit habe ich noch etwas gemahlene Vanille und für die Süße wenig Ahornsirup in die Creme gemischt und diese dann mit den Heidelbeeren in Gläser geschichtet.

Ich mag den Pudding warm, wie Milchreis. Lecker als Frühstück. Man kann ihn aber auch gut mit ins Büro nehmen. Oder Gästen servieren. Weil er ohne Gluten, ohne Milch und ohne Ei auskommt, kann eigentlich auch jeder mitessen.

  4 Responses to “Tapioka-Beeren-Pudding”

  1. Wie sieht es inzwischen bei dir aus? Gibt es ein 5-Jahre-Paleo-Fazit?

  2. Für veganen Pudding kann ich dir nur Kudzu-Pulver empfehlen, das funktioniert ungleich besser als Tapiokastärke. Ist hier in Europa leider ein bisschen teuer, aber in jedem gut sortiertem Asia-Shop erhältlich. Auf die Idee hat mich der Youtuber “Peaceful Cuisine”. Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=ugxek5Cf70s

    • Hallo Nick, vegan ist für mich zum Glück kein Thema :-)

      Ich habe für dieses Rezept keine Tapioka-Stärke benutzt, brauche also keinen Ersatz.

      Kudzu meide ich (wie auch alle Sojaprodukte) persönlich wegen der Phytoöstrogene, es ist mir auch zu teuer. Sagoperlen kann man in jedem Supermarkt für ganz wenig Geld kaufen.

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