Aug 232014
 

HeidelbeermuffinsHeute hatte ich das Glück, in einem Supermarkt auf grüne Kochbananen zu stoßen. Daraus habe ich (da ich es vermeide, mit Nussmehlen zu backen, die Omega-6-Fettsäure-Menge ist mir zu hoch) mir seit langem mal wieder etwas gebacken, nämlich Muffins mit Blaubeeren.

Ich habe ein Rezept der Paleomom verwendet.

1 grüne Kochbanane geschält und in kleine Stücke geschnitten, es waren ca. 150 g Fruchtfleisch. Zusammen mit 2 Eiern, 2 Esslöffeln Kokosöl, etwas selbstgemachtem Vanilleextrakt, 3 Esslöffeln Erythrit (nehmt ein Süßungsmittel Eurer Wahl), zwei Prisen Salz und reichlich Zimt mit meinem Zauberstab ganz glattpüriert. Dann noch 1 TL Backpulver untergemixt und eine Handvoll Heidelbeeren sowie etwas gehackte sehr dunkle Schokolade (ohne „Dreck” drin, also nur Kakao, Kakaobutter und wenig Rohrohrzucker) untergehoben, in eine mit Kokosöl gefettete Muffinsform gefüllt und bei 180 °C 25 Minuten gebacken. Das Ganze geht natürlich auch ohne Schokolade, der Teig ist sozusagen ein Basisteig und kann mit verschiedenen Leckereien variiert werden.

Je nach Volumen der „Zugabe” und nach Füllhöhe der Muffinsförmchen ergibt das 6 bis 8 Stück.

Mal schauen, ob ich es schaffe, zwei davon einzufrieren und zu testen, ob sie aufgetaut auch noch gut schmecken ;-)

  5 Responses to “Kochbananen-Muffins mit Heidelbeeren”

  1. Hallo, ich bin aus purem Zufall auf dieses interessante Rezept gestoßen und würde es gern nachbacken. Was ich dazu aus reiner Neugier gern wissen würde, ist, wieso die Kochbanane unbedingt grün sein soll. Ich habe Kochbananen erst vor kurzem für mich entdeckt und bin mir über die Vor- und Nachteile der Reifezustände noch nicht so restlos im Klaren. Es wäre also sehr nett von dir, wenn du mich diesbezüglich erhellen könntest, wieso es hierbei nun ausgerechnet grüner Exemplare bedarf. :o)

    LG, Sven

    • Hallo Sven, bin gespannt, ob sie Dir schmecken!

      Die Kochbananen verändern mit dem Reifegrad auch den Geschmack. Sie werden süßer, weicher und auch feuchter.
      Die Paleomom backt gerne mit grünen Kochbananen, weil diese resistente Stärke enthalten, die unsere Darmbakterien füttert. Auch für die Backeigenschaften wird die Stärke vermutlich nützlich sein, das konnte ich jetzt auf die Schnelle aber nirgends nachlesen.
      Ich persönlich bin auch eher auf der grünen Seite, weil ich es mag, wenn sie noch nicht (so sehr) nach Bananen schmecken. Kochbananenchips beispielsweise, schmecken mir nur mit grünen Exemplaren. Es gibt aber auch sehr viele Rezepte mit sehr reifen (schwarze Schale) Kochbananen.

      • Hallo Christine, vielen Dank für die Erklärungen! Ich werde die Muffins am Wochenende backen und dann berichten, wie sie geschmeckt haben. :o)

      • Hier wie angedroht ^^ mein Testbericht:

        Ich weiß jetzt, daß ich Kochbananen lieber mag, wenn sie schon gelb sind. Zumindest beim Schälen. xD Ansonsten ging die Zubereitung sehr flott. Statt Blaubeeren kamen bei mir Cranberries in den Teig, dazu edelherbe Schokolade. Ich konnte gar nicht glauben, daß dieser sehr flüssige Teig jemals zu Muffins werden würde, aber es funktionierte! Er ging sogar so gut auf, daß er dabei genug Beeren und Schokistücke mit nach oben transportierte, um nicht (so meine anfängliche Befürchtung) aus einem übervollen unteren und einem leeren oberen Teil zu bestehen.
        Das Abkühlen konnte ich kaum abwarten, wurde dann aber mit einem tollen Geschmackserlebnis belohnt. Lockerer, saftiger Teig, in dem bittere Schokolade und süß-säuerliche Beeren darum wetteifern, die Geschmacksknospen zu beglücken – wunderbar.
        Das einzige Problem an den Muffins ist, daß sie nicht nur mir schmecken. Gerade eben kam meine Mutter auf nen Sprung vorbei und nun bin ich die restlichen Muffins los. ^^ Ich schätze, sie werden auf der Kaffeetafel im Garten meiner Eltern eine gute Figur machen… Tja, wie gewonnen, so zerronnen! Aber in weiser Voraussicht hatte ich glücklicherweise zwei Kochbananen gekauft und bin dann jetzt mal wieder in der Küche. :oD

        • Daumen hoch!
          Und danke für den ausführlichen Bericht.
          Die grünen Kochbananen schäle ich so, dass ich die Enden abschneide und die Schale viermal längs einschneide. Dann den Daumennagel einsetzen. Wenn man’s ein paar Mal gemacht hat, geht es ziemlich flott :-)

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