Aug 162013
 

RinderwadeBei unserem Metzger war Rinderwade im Angebot und ich hatte mir vorgenommen, erstmals in meinem Leben einen Braten zuzubereiten. Der Metzger meinte zwar, das sei Siedfleisch, aber ich wollte es schmoren.

Ich schaute mir einige Rezepte im Internet an, die meisten zerstückeln die Rinderwade zu Gulasch. Bei Linda gab es die Rinderwade am Stück.

Ich habe es nun so gemacht: Im Bräter mit selbstgemachtem Butterschmalz angebraten, gewürfelte Knoblauchzehe und kleingeschnittene Zwiebel angebraten, Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Kurkuma (mach ich fast überall dran, weil es so gesund ist) und selbstgekochte Knochenbrühe hinzu. Als Ersatz für den Ketchup und den Zucker in Lindas Rezept könnte Tomatenmark dienen, aber da ich eh keinen Rotwein im Haus hatte, habe ich auch darauf einfach verzichtet. Ich bin sowieso nicht der Soßenfan und wollte den Fleischgeschmack gerne möglichst pur erhalten.

Ich verwendete ein Backofenthermometer und war erstaunt, wie ungenau mein Ofen ist. Dass die Temperatur am Regler häufig von der echten abweicht, war mir bekannt, aber bei dieser großen Differenz frage ich mich, wie mir bislang überhaupt ein Ofengericht gelingen konnte … Bei 170 echten Grad ließ ich den Braten jedenfalls im geschlossenen Bräter vor sich hin schmoren. Sicherheitshalber (das Stück hatte 800 g) 2,5 Stunden lang. Im Verlauf der Schmorzeit gab ich immer mal wieder etwas Wasser hinzu.

Was soll ich sagen: Ich werde öfter Braten machen :-)

Nachtrag: Ich habe doch nicht öfter Braten gemacht, aber Rinderwade wird immer noch zubereitet: Hier als Saftgulasch.

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