Meine Küchenexperimente mit mir bislang unbekannten Lebensmitteln gehen weiter – es ist wunderbar, wie man sich im Internet in Foodblogs von Bildern verführen und von Rezepten inspirieren lassen kann. Bislang kannte ich zwar Hummus, aber von Baba Ghanoush hatte ich noch nie gehört. Da Hummus aus Kichererbsen ist, die in der Paleoküche nicht verwendet werden, schien mir diese Auberginencreme eine tolle Dip-Alternative zu sein. Also hab ich heute (nach diesem Rezept [englisch]; wer es lieber auf Deutsch nachlesen möchte: Hier gibt es ein ähnliches Rezept) die Aubergine im Ganzen und ungepiekst Continue reading »
Ach, es hätte so schön werden können … Ich lasse mich ja häufig von schönen Bildern in Foodblogs verführen. So hatte es mir dieses Rezept eines Farmer’s Pie mit lila Decke angetan. Das wäre doch mal wirklich ein Gericht, mit dem man bei Gästen Furore macht, das aber ganz schlicht in der Zubereitung ist! Die Schwierigkeit war, diesen lila Blumenkohl käuflich zu erwerben. Continue reading »
Gulasch war im Angebot, ein Gemüsepüree (Sellerie oder Pastinake) wollte ich noch dazu kochen, um die Soße aufzunehmen. Aber wie so oft: Plan spontan über den Haufen geworfen …
Das Gulasch kocht sich sozusagen von selbst; wenn ich nur für mich koche, verzichte ich auf das Anbraten und gebe die Gulaschwürfel gleich mit einem Glas selbstgekochter Knochenbrühe und einem halben Döschen Tomatenmark (Rest gibt’s morgen im Hackfleisch), etwas Pfeffer, Paprikapulver, Salz und einigen Paprikastücken (Anleitung bei Bentokitchen mit schönen Bildern) in einen Topf mit Deckel. Einmal aufkochen, dann zwei bis drei Stunden grade unterhalb des Siedepunkts vor sich hinsimmern lassen. Ich hatte eine Süßkartoffel da, Continue reading »
Die meisten Menschen, die von der Paläoernährung hören, fragen zuerst, was man denn da überhaupt frühstücken dürfe. Die Frage hat sich mir nie gestellt, denn ich habe auch bisher nicht gefrühstückt und bekomme erst gegen Mittag Appetit. Da kann ich dann problemlos mit Rührei oder anderen herzhaften Gerichten beginnen. Dennoch hat die Paleo-Gemeinde eine Menge “traditioneller” Gerichte paläofiziert, unter anderem auch Frühstückspfannkuchen. Gut, ohne das Gluten im Getreide Continue reading »
Treue Blogleser wissen es – Innereien sind für mich mit unschönen Kindheitserinnerungen verbunden. Aber da Leber so ungeheuer gesund ist und weil der Mensch seinen Geschmack trainieren kann, wagte ich (unser Landmetzger hatte Kalbsleber im Angebot) den heroischen Selbstversuch.
Ich suchte mir dieses schöne Rezept von Kochen ist kein Hexenwerk aus. Continue reading »
Als ich im Sommer dieses Rezept bei Thekitchn sah, wollte ich es unbedingt mal ausprobieren. Leider fand ich nirgends diese runden Zucchini. Vor zwei Tagen hatte ich aber unverhofft Glück und entdeckte welche, zwar leider nicht regional-saisonal, aber ich erteilte mir ausnahmsweise selbst Dispens. Das Rezept ist auch paleo-konform, zumindest für diejenigen, die Milchprodukte vertragen. Zur Zeit esse ich allerdings keine Milchprodukte, um der Ursache für das letzte noch verbliebene kleine Hautproblem auf die Spur zu kommen. Da also Continue reading »
Was nimmt man denn so mit ins Büro, wenn man kein Fleischkäsebrötchen, kein belegtes Brot und keinen Kuchen konsumiert? Viele Paleo-Anhänger antworten darauf mit “Reste vom Vortag”. Entsprechend bunt sieht dann so eine Lunchbox aus. Hier seht Ihr zwei Beispiele, was ich letzte Woche mitnahm: Etwas Avocado-Ei-Salat (Rezept gefunden beim cavegirl), etwas Rote Bete (die kann man schon gekocht kaufen und muss sie nur noch in die Dose schnibbeln), Feldsalat mit Balsamicodressing, etwas Käse (für diejenigen, die Milchprodukte vertragen) und eine Handvoll Nüsse und Rosinen. An einem anderen Tag gab es einen Kokosmilch-Heidelbeeren-Himbeeren-Smoothie, Frittata, Rotkohl und nochmals Nüsse mit Rosinen. Morgen kommt wohl Continue reading »
Hackbraten mal anders: Ohne eingeweichtes Brötchen oder Semmelbrösel (da nicht paleo-konform), dafür aber mit 20 % hineingeschmuggelter Rinderleber. Die enthält viel Vitamin A, Vitamin D, Vitamin K und noch weitere sehr wichtige Nährstoffe (Chris Kresser schreibt hier zum Thema und liefert eine sehr interessante Tabelle mit Vergleichswerten zu Apfel und Karotte), aber ich kann mich noch nicht überwinden, den Schrecken meiner Kindheit wirklich “offen” zu verzehren. In einem Hackbraten kann man mit Zwiebel, Karotte, Kräutern und Gewürzen (nach Geschmack und was das Gewürzregal so hergibt) den Lebergeschmack aber sehr gut verstecken. Hackbraten schmeckt auch kalt, man kann also mit einmal Kochen (oder eher: Backen) gleich auch noch eine Abendmahlzeit oder einen Bürosnack ausstatten.
Während meine Knochenbrühe im Bräter vor sich hinsimmerte, legte ich morgens ein Stück Tafelspitz mit hinein. Das gab’s dann zu Mittag mit Blumenkohl, zwei Möhrchen und einer Handvoll Pilzen. Ein wirklich schlichtes und auch wenig aufwendiges Gericht.
Während ich bislang Kraftbrühe nicht mochte, habe ich im Zuge meiner Forschung über die Paleo-Ernährung gelernt, dass bone broth (Knochenbrühe) sehr viele gesundheitlich positive Aspekte hat. Wusstet Ihr beispielsweise, dass das in der Brühe gelöste Calcium vom Menschen sehr gut aufgenommen werden kann und damit eine gute Lösung für Menschen mit Laktoseintoleranz ist, an Calcium zu kommen?
Mittlerweile habe ich bereits mehrfach (mit dem Bräter im Backofen ist es am leichtesten, die Temperatur grade so zu halten, dass die Brühe nur ganz leicht simmert, man muss den Topf auch nicht beaufsichtigen und kann auch zwischendurch außer Haus gehen) Brühe gekocht und in meine 1-Portionen-Gläschen (Einmachgläser mit 230 ml Inhalt) abgefüllt. Ich mag sie immer noch nicht als klare Brühe trinken, aber ich nutze sie, um beispielsweise Gemüse darin zu Continue reading »