Nov 152013
 

LebertranPaleo legt einen Schwerpunkt auf naturbelassene Lebensmittel, eine ausgewogene Ernährung mit echten Nahrungsmitteln und die Vermeidung von industriell verarbeiteten und oft mit Konservierungsmitteln und weiterer Chemie versetzten Produkten. Nahrungsergänzungsmittel sind da an und für sich unnötig.

Gleich zu Beginn meiner Ernährungsumstellung las ich bei Chris Kresser, dass er als Komplementärmediziner und Paleo-Anhänger täglich Lebertran mit Frühlingsbutter(öl) und Magnesium als Nahrungsergänzung zu sich nimmt; dennoch habe ich bisher angestrebt, die wichtigen fettlöslichen Vitamine (A, D, E, K) aus Leber und Fisch zu mir zu nehmen.

Vor einigen Tagen war ich im youtube-Kanal der Weston A. Price Foundation (eine Stiftung, die sich der Fortführung der Arbeit des Zahnarztes und Ernährungsforschers Weston Price verschrieben hat) auf der Suche nach Informationen zur Fermentation von Gemüse und stieß dabei auf ein Video zum Thema Karies heilen; ich hörte mir den ersten Teil, den Vortrag von Ramiel Nagel, an. Ich gestehe, dass ich das Thema bislang weit in die esoterische Ecke geschoben hatte, ohne mir je die Mühe zu machen, mich über Fakten zu informieren. Jedoch: Während ich so dem Vortrag lauschte, wurde mir plötzlich klar, dass ich – in den letzten Jahren von starken Problemen mit freiliegenden Zahnhälsen und sogar abgeschliffenen Kauflächen geplagt – mittlerweile keine Schwierigkeiten beim Kauen oder beim Essen von heißen oder kalten Speisen mehr habe. Ich rannte zum Spiegel und tatsächlich sind die offenen Stellen an meinen Zahnhälsen verschwunden! Zugewachsen. Oder remineralisiert. Oder wie auch immer. Ich weiß nicht, seit wann es so ist, ich weiß nur, dass es bei mir tatsächlich funktioniert hat. Und das ganz ohne Placebo-Effekt, denn ich hatte bis vor wenigen Tagen weder daran geglaubt noch davon gewusst.

Es erstaunt mich von Tag zu Tag mehr, welche Regenerationskräfte unser Körper doch besitzt und wie stark die Ernährung unser Wohlbefinden beeinflusst. Bin gespannt, was mein Zahnarzt in einigen Wochen sagen wird, wenn ich bei ihm zur Kontrolle vorbeischaue.

Nachdem ich das Video gesehen hatte, bestellte ich mir den Lebertran von Green Pasture. Es ist das einzige Produkt, das von der Weston A. Price Foundation als empfehlenswert eingestuft wird (ausführliche Begründung hier auf Englisch), nämlich weil die natürlichen Vitamine beim Herstellungsprozess nicht verlorengehen und dem Endprodukt künstlich zugesetzt werden müssen, sondern weil dieser Hersteller ein Verfahren (Fermentation) verwendet, das die natürlichen Vitamine erhält. Übrigens: Es gibt den Lebertran non-flavored (nicht aromatisiert) – schon nach dem ersten Teelöffel ist mir aber klar, warum die Kinder es früher hassten, wenn sie Lebertran einnehmen mussten. Schmeckt wirklich scheußlich. Wie gut, dass es das Produkt auch noch in aromatisierter Form gibt.

Bin sehr gespannt, was für weitere Entwicklungen und Entdeckungen ich im Laufe der Zeit noch machen werde …

Vielleicht eröffne ich eines Tages einen kleinen Paleo-Onlineshop. Das erste Produkt wäre auf jeden Fall der fermentierte Lebertran mit X-Faktor (Gold High Vitamin Butter Oil).
Und Pfefferminzpastillen ;-)

  3 Responses to “Lebertran”

  1. Ich war nicht ganz so mutig und habe mir die Kapseln geholt. Die riechen zwar auch, aber schmecken muss man nicht wenn man schnell genug schluckt ;)

    • Hallo,
      wir haben beides ausprobiert. Der pure Lebertran ist natürlich eklig, aber wesentlich günstiger als die Kapseln. Eine direkte, sichtbare Verbesserung konnte ich noch nicht feststellen, ich hatte aber bisher auch immer nur Karies im Backenzahnbereich, nie freiliegende Zahnhälse oder ähnliches. Feststellen konnte ich aber immerhin, dass ich Kaltes (z.B. Paleo-Eis) und Heißes VIEL besser vertrage und eigentlich keine Reaktionen mehr habe.
      Viele Grüße

    • Achso, noch ein kleiner Tipp wie man den Lebertran kaum schmeckt: 2 Löffelchen benutzen. Auf einem ist der Lebertran. Den Lebertranlöffel in den Mund halten und mit dem zweiten Löffel den Tran auf den hinteren Teil der Zunge schieben (dort wo die Zungenmandel (kleine Knubbel auf dem hinteren Teil der Zunge) ist). Dort hat man kaum bis keine Geschmacksnerven. Mit einem Glas Wasser runterspülen. Dabei sollte der Lebertran nicht nach vorne rutschen, sonst schmeckt man ihn wieder, also lieber alles vorher bereitlegen^^

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